Familie Herian in den USA

Unsere Auswanderung in die USA


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Eine Woche in Kansas City

Nachdem Ihr lange nichts von uns gehört habt, hier wieder die neuesten Infos von der anderen Seite des Globus.

Auf den Weg nach St. Louis ist ja unser Monitor von der Rückfahrkamera kaputt gegangen. Als wir in Oak Groove (ein Vorort von Kansas City) angekommen sind, sind wir als erstes in die Werkstatt gefahren. Dort hat man uns schon erwartet und es haben sich sofort 3 Mechaniker um uns bemüht. Sie kamen zu dem gleichen Ergebnis wie ich, der Monitor ist kaputt. So, nun wird geklärt was für Ersatzteile wir brauchen, nach einigen Telefonaten war klar wir brauchen ein komplett neues Kamera System. Wird sofort bestellt aber jetzt kommt das Problem, es ist Thanks Giving Woche, und das ist das gleiche als würde man bei uns am Gründonnerstag ein Teil bestellen.  Der früheste Liefertermin ist Montag kann aber auch erst am Dienstag ankommen, das heißt wir sitzen hier eine Woche fest.

Am Mittwoch haben wir eine Sightseeing Tour durch Kansas City gemacht. Auf den Weg in die Stadt sind wir an der Tourist Information vorbeigekommen, und Gitti hat hier die volle Beratung bekommen, jetzt haben wir für die nächsten Tage genug zum Anschauen.  Als erstes sind wir in die Country Club Plaza gefahren, ein Viertel das im alt spanischen Stil errichtet wurde. Hier war schon alles weihnachtlich dekoriert weil am Thanksgiving Donnerstag hier die Beleuchtung mit einem großen Fest eingeschalten wird.

http://kansascity.about.com/od/annualevents/p/PlazaLights.htm

Das ist der Start für Weihnachtssaison. Wir mit Pepsy durch die Straßen spaziert und dann noch etwas mit dem Auto durch die Stadt gefahren.

Am Donnerstag den Thanks Giving Tag haben wir es ruhig angehen lassen. Ich habe mir die Macys Parade im Fernsehen angeschaut (für Live hat es nicht gepasst). Die Parade ist das muss für die Amerikaner, es waren 3 Millionen Leute in New York live dabei und 50 Millionen haben es sich am Fernseher angeschaut.

http://de.wikipedia.org/wiki/Macy%E2%80%99s_Thanksgiving_Day_Parade

Abends wollte wir dann was zum Essen holen, ist ja Feiertag, aber leider hatte alles geschlossen. Selbst der Schachtel Wirt hatte zu.

Am Freitag haben wir ausgeschlafen und ausgiebig gefrühstückt um uns für die Black Friday Einkaufsschlacht vorzubereiten. Am Black Friday drehen sie hier alle durch, in den Geschäften gib es super Sonderangebote, ähnlich unsern Schlussverkauf. Es sind aber immer nur ein paar Stück von den Super Sonderangeboten verfügbar. Deshalb Campen manche Leute schon eine Woche früher vor dem Laden, nur um am Black Friday der erste sein zu können, und die Geschäfte öffnen in der Nacht um 12 Uhr. Wir sind gemütlich in die nächste Shopping Mall gefahren und haben dort unsere Schnäppchen Einkäufe gemacht, Hilfiger Pullover für 25 Dollar, Winterstiefel für 20 Dollar und jede Menge anderen Kram für lau.

Am Samstag machten wir eine Fahrt ins Blau und haben uns die Gegend abseits der Autobahn angeschaut. Viel Farmland und fast jedes Haus hat hinten im Garten eine Halle die größer ist als das eigentliche Haus. Da werde ich richtig neidisch. Das Land ist hier total ausgedörrt, die warten alle hier dringend auf Regen. Die Farmer hatten teilweise überhaupt keine Ernte, die Rinder wurden alle verkauft weil es kein Gras gibt.

Abends sind wir dann zu Pizza Hut zum Essen gegangen. Da ich Angst hatte die Pizza könnte zu klein ausfallen habe ich sie in der Large Ausführung bestellt. Als dann die Bedienung kam war alles wie in diesem Land auch meine Pizza riesig, ich habe die Hälfte eingepackt und mit nach Hause genommen. Die Hälfte war dann für Gitti und mich am nächsten Tag dann das Abendessen und wir sind beide davon satt geworden.

Am Sonntag sind wir wieder nach Kansas City Down Town gefahren und haben uns die Stadt genauer angeschaut. Wir waren am Bahnhof (Union Station), der ist riesen Groß, hat aber jetzt nur noch ein Gleis, aber alles rum ist sehr luxuriös. Dann zwischen den Hochhäusern rumgefahren und zum Missouri River gefahren. Als es dunkel wurde haben wir uns die Beleuchtung im Country Club Plaza Viertel angeschaut.

Montags kam dann endlich der Anruf von der Motorhome Firma, unsere Ersatzteile sind da. Alles vom Motorhome abgeschlossen und ab zu dem Laden. Dort waren sie wie immer sehr nett und haben den Monitor und die Kamera eingebaut. Für die Wartezeit dort haben sie eine Kantine mit kostenlosen Getränken und Kaffee sowie Cookies. Unser Mechaniker Brandon fragte uns noch an welchem Campingplatz wir sind, denn er hat uns mit seiner Frau am Thanks Giving Abend gesucht um uns zum Essen einzuladen, hat aber nicht den richtigen Campingplatz gefunden und hatte auch leider keine Telefonnummer von uns. Fanden wir sehr nett. Beim Wegfahren von der Werkstatt bemerkte ich einen großen Ölfleck unter dem Motorhome. Zurück am Campingplatz krabbelte ich unter das Motorhome und stellte fest dass der Ölfilter locker ist, also schnell messen welche Größe der Ölfilter hat, 9 3/6 Inch, und ab zum Autoladen. Dort haben sie die Schlüssel aber in mm Größe, also geraten welcher jetzt passt und einen gekauft.

Dienstags morgens hatten wir kein Wasser. Wir hatten in der Nacht 10 Grad Minus und die Leitung zum Motorhome war zugefroren. Ich habe als erstes die Leitung aufgetaut und dann noch den Ölfilter fest angezogen, war Arsch kalt draußen. Nachmittags noch schnell einen Friseur gesucht und einen in 30 Kilometer Entfernung gefunden der auch offen hatte. Jetzt habe ich die Haare wieder Medium kurz. Am Abend haben wir dann alles soweit vorbereitet um dann morgen in der Früh gleich starten zu können.

Heute Mittwoch sind wir Richtung Süden aufgebrochen, hier im Norden ist es zu kalt und sie erwarten den ersten Schnee. Der Besuch der Indianer im Nebraska muss ausfallen. Wir sind jetzt in Wichita im Staat Kansas, auf dem Weg dorthin sind wir durch weltweit größte Prärie gefahren, war unglaublich viel Gegend mit wenig Los. Wir sind auch an El Dorado vorbeigefahren, haben aber leider auch kein Gold gefunden.  Morgen werden wir uns die Stadt anschauen

http://de.wikipedia.org/wiki/Wichita_%28Kansas%29

Bilder muss ich nachliefern, wir haben hier ein sehr laaaaaangsames Internet.

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St. Louis

Gestern sind wir von Memphis schon früh am Morgen Richtung St. Louis losgefahren. St. Louis ist ungefähr 500 Kilometer entfernt. Wir sind gemütlich mit 90 Stundenkilometer den Highway entlang, an der Stadt Marion und Holland vorbei gefahren. Um Memphis ist das Land ziemlich flach, keine Hügel, das merkten wir dann auch wieder an der Tankstelle. Wir hatten auf dieser Strecken einen Verbrauch von 24 Liter auf Hundert Kilometer, das ist doch total sparsam.

Auf unserem Weg haben wir diesmal 3 Staaten befahren, Arkansans, Missouri und Illinois. Insgesamt haben wir jetzt 11 Staaten durchfahren und dabei fast 3000 Kilometer mit dem Motorhome zurück gelegt.

Für die 500 Kilometer haben wir mit Pause und Tanken 6 Stunden gebraucht. In St. Louis angekommen hat das Navi den Campingplatz nicht gefunden, wir sind in einem Wohngebiet gelandet. Durch die tiefhängenden Äste, hat es auf der Suche nach dem Campingplatz auf dem Dach teilweise ganz schön gescheppert. Wir waren dann schon auf dem Weg zu einem anderen Campingplatz, und es wurde schon dunkel, da sind wir auf unserem geplanten Campingplatz vorbeigekommen.
Abends habe ich unseren neuen Grill das erste mal angeheizt, ist jetzt etwas anders als mit der Holzkohle mit der ich bisher gegrillt habe, aber das Fleisch war super lecker und total weich. Und mit der Barbecue Sauce brauche ich jetzt auch nicht mehr sparen, bin jetzt an der Quelle.

 

 

Auf der Strecke hat auch noch der Monitor der Rückfahrkamera seinen Geist aufgegeben, ich habe heute Vormittags das Armaturenbrett auseinandergenommen und einmal geschaut.

Für mich ist der Monitor defekt, also die nächste Werkstatt in der nähe gesucht und mit dem Auto dorthin gefahren. ich fragte in der Werkstatt ob sie den Monitor überprüfen können, aber die Mitarbeiter der Werkstatt meinten nur der Monitor ist so alt, den können sie nicht prüfen und mit meiner Versicherung arbeiten sie auch nicht zusammen, solche Luschen!!

 
Zurück im Wohnmobil suchen wir einen Werkstatt in Kansas City, wohin wir morgen fahren, und haben einen Termin mit Ihnen vereinbart. Das hat alles Gitti am Telefon ausgehandelt.

Nachmittags haben wir uns St. Louis angeschaut. Es ist keine schöne Stadt, unglaublich viele verfallenen Häuser und Ruinen.

St. Louis Link

Wir haben uns die Gateway Arch, ein 192 m großer Bogen angeschaut, sind am alten Bahnhof vorbei gekommen und dann zu den Cahokia Mounds Erdpyramiden gefahren. leider wurde es hier dann schon dunkel und wir haben nicht mehr allzuviel von den Pyramiden gesehen. Auf den Weg dorthin sind wir an den modernen Pyramiden von St. Louis vorbeigekommen, der Müllberg der Stadt, riesig hoch und lang.

Müllberge von St. Louis

Abends haben wir wieder den Grill gestartet, es war noch reichlich Fleisch und Würstel vom Vortag übrig.


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Graceland

Gesten waren in Graceland.
Graceland ist das vormals von Elvis Presley bewohnte Anwesen in Memphis, Tennessee.
Elvis bezog das Haus Ende der 1950er Jahre. Am 16. August 1977 wurde er in Graceland tot in seinem Badezimmer aufgefunden und später auf dem Gelände des Anwesens beerdigt. 1982 wurde die Stätte von Presleys ehemaliger Frau Priscilla Presley der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, primär, um die laufenden Kosten von jährlich 500.000 US-Dollar zu decken. Seitdem ist Graceland eine Pilgerstätte für Fans. Jährlich besuchen rund 600.000 Menschen die seit 2006 als National Historic Landmark ausgewiesene Stätte.
Die jährlich 600.000 Besucher Gracelands können eine Audio-Tour durch das Anwesen absolvieren, die wir auch mitmachten. Jene führt durch die Wohnräume und Küche des Hauses sowie durch den im Keller gelegenen Fernseh- und Billardraum mit Bar. Auch der „Jungle Room“ im Erdgeschoss, in dem Elvis Presley im Februar und Oktober 1976 seine letzten beiden Alben „From Elvis Presley Boulevard, Memphis, Tennessee“ und „Moody Blue“ aufnahm, kann besichtigt werden. Die Tour endet außerhalb des Gebäudes an Presleys Grab. Das obere Geschoss ist nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.
In einem separaten Gebäude befindet sich Presleys Autosammlung

gleich steig ich ein

und ganz in der Nähe sind seine beiden Flugzeuge Lisa Marie (eine Convair CV 880) und Hound Dog II (eine Lockheed JetStar) ausgestellt. Der Raum, in dem Elvis Presleys Auszeichnungen zu sehen sind, befindet sich außerhalb des Haupthauses und zeigt eine große Sammlung von Platin- und Goldenen Schallplatten sowie andere Trophäen, die der Künstler im Laufe seiner Karriere erhielt. Zu sehen sind auch Bühnenkostüme, Photographien und andere Sammlungsstücke aus dem Leben des Musikers.
Wenn man mit der Tour fertig ist bekommt man den Eindruck Elvis war ein ganz netter Mensch, der viel von seinem Vermögen an Bedürftige gegeben hat. Das Haus war zur Elvis Zeit bestimmt der Wahnsinn, aber heutzutage nichts mehr Besonderes. Bei seinen Autos und Flugzeugen hat er nicht gespart, nur das feinste.

Hier der link für alle Bilder

Als wir zurück waren hatte ich eine Reparatur im Motorhome, ein Teil der Steckdosen funktionierten nicht mehr. Alles zerlegt, Fehler gefunden, und dann wieder alles zusammengebaut.

Reparatur im Motorhome

Am Abend sind wir dann zu Aldi zum Einkaufen gefahren. Wir waren total überrascht, fast alles wie in Deutschland. Für den Einkaufswagen einen Viertel Dollar einstecken, die Regale und die Anordnung wie in Deutschland. Alles nur im Karton, an der Kasse wir nichts in Tüten gepackt und man muss für die Tüten bezahlen. Dafür haben sie teilweise Deutsche Sachen, Vollkornbrot, Schokolade, Spekulatius und noch ein paar Sachen. Beim Bezahlen hat und der Sicherheits Wachmann angelächelt und gefragt ob alles in Ordnung ist, wir waren die einzigen Weißen in dem Laden.

 

 
Heute Freitag haben wir eine Stadtrundfahrt durch Memphis gemacht. Memphis liegt im US-amerikanischen Südosten im Dreistaaten-Eck zwischen Tennessee, Mississippi (südlich von Memphis) und Arkansas an der Mündung des Wolf River in den Mississippi River. So haben wir gleich einen Besuch in Arkansas gemacht, und wir habe wieder einen Staat mehr den durchfahren haben. Wir sind heute in eine Stadt gefahren, der Stadtname ist Marion.

Abfahrt nach Marion

Sowohl die Geografie als auch die geschichtliche Entwicklung und Kultur werden maßgeblich von der Lage am Mississippi und der geografischen Nähe des Mississippi-Deltas bestimmt. Jenseits des Mississippi, durch zwei Brücken verbunden, findet sich die Kleinstadt West Memphis in Arkansas.

Memphis liegt in der immer feuchten subtropischen Klimazone. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 18,5 Grad Celsius, kältester Monat ist der Januar mit einer Temperatur von fünf Grad Celsius, wärmster der Juli mit einem Schnitt von 28 Grad, bei oft hoher Luftfeuchtigkeit. Diese liegt das ganze Jahr über zwischen 80 % (vormittags) und 50 % (nachmittags).
Wir haben uns die Memphis Pyramid

Pyramide

, das FedEx-Forum und das neue Baseballstadion (AutoZone Park) angeschaut. Die Innenstadt hat eine historisch aussehende, in normalem Takt verkehrende Straßenbahn
2009 war Memphis auf der Forbes-Liste der gefährlichsten Städte der Vereinigten Staaten erneut auf Platz zwei, wir merken das jeden Tag hier an den Nachrichten im Fernsehen, mindestens einen Schießerei jeden Tag.

Hier der Link für alle Bilder der Stadtrundfahrt

Am Abend waren wir wieder in Graceland,(anklicken und Lautsprecher einschalten) hier wurde die Weihnachtsbeleuchtung eingeschaltet.
Mit großen Presseaufmarsch, und eine Teilnehmerin von American Idol, (ähnlich Deutschland sucht den Superstar) wurde dann die Weihnachtsbeleuchtung eingeschaltet. Natürlich in Blau, Elvis Lieblingsfarbe, und mit künstlichen Schnee und Weihnachtsliedern. Etwas später kam dann noch Santa Claus in der Stretchlimo und Polizei Motorrad Eskorte. Er versprach sich sehr zu bemühen, trotz seines hohen Alters, alle Wünsche zu erfüllen.

Hier der Link für die Bilder der Weihnachtsbeleuchtung


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Ankunft in Memphis

Heute sind wir in Memphis Tennessee angekommen. Wir sind auf den Campingplatz hinter dem Heartbreak Hotel direkt neben Graceland.

Graceland Campingplatz Link

Mal schauen ob wir heute abends noch Elvis treffen. Wenn nicht besuchen wir ihn morgen nach dem Frühstück.

Die Fahrt nach Memphis war recht schön, wir sind den Highway 78 über Brimingham gemütlich entlang gefahren und es war wenig Verkehr auf der Straße.

An Birmingham vorbei

Das haben wir beim Tanken dann gleich bemerkt. Es sind 50 Gallonen in den Tank gegangen, das sind fast190 Liter, wir hatten einen Verbrauch von 31,7 Liter auf 100 Kilometer, direkt sparsam das Motorhome.

Wir haben heute den Staat Alabama verlassen, sind durch Mississippi gefahren und in Tennessee angekommen.

Die Baustellen haben hier auch riesige Dimensionen, wir hatten heute eine auf unseren Weg, die war fast 100 km lang. Hier haben sie die Straße neu geteert, da haben sie etliche LKW Asphalt heran fahren können.

Wieder wenig Verkehr

Graceland liegt mitten in Memphis, aber dank des Navis sind wir ohne uns zu Verfahren angekommen.

Gestern Dienstag den 13.11. hatten wir einen Campingplatz in der Nähe von Jasper.

Der hieß Sleepy Holler und war recht einsam, es  waren nur 3 Camper auf den Platz, hier in Memphis ist es voll, das Stehen die Motorhomes Seite an Seite.

In Jasper haben wir wieder einmal ein paar Einkäufe gemacht, und das Auto war gleich voll mit Tüten.

Viele Tüten nach dem Einkauf

Hier wird an der Kasse alles sauber, nach Sorte getrennt in Tüten gepackt. Jede Pepsi Flasche bekommt eine doppelte Tüte damit die auch nicht reißt. Und so hat man alles praktisch getrennt dann zum Einräumen.  Im Home Depot habe wir uns  dann einen Weber Gas Grill gekauft. Die Verkäufer waren dort sehr nett und haben uns sehr gut beraten. Den Grill habe ich am Abend gleich zusammengebaut und Probegeheizt. Jetzt kann die Grillsaison beginnen. Ich habe jetzt 2 kleine Gasflaschen, es gibt aber am Wohnmobil einen Anschluss für einen Grill oder Ofen, der ist am Großen Gastank angeschlossen und man kann dann lange grillen. Hier der Link für den Grill

Gestern Abend war es zum ersten mal richtig kalt, wir hatten nur 3 Grad Celsius, morgens war alles weiß vom Reif. Bis jetzt haben wir das Motorhome mit den Wärmepumpen der Klimaanlage geheizt, bei so niedrigen Außentemperaturen ist die Heizleistung aber nicht mehr hoch genug. Für die nächsten Nächte werde ich auf Gasheizung umstellen. Wir haben 2 Gasheizungen im Motorhome, einen für den vorderen Bereich und eine im Bad hinten, die Wasser und Abwassertanks werden mit beheizt.

Heute Morgen habe ich den Gas Füllstand geprüft, es war nur noch 1/3 Voll. Als wir in Memphis am Campingplatz angekommen sind habe wir das Gas als erstes wieder auffüllen lassen. Der nette Mann vom Campingplatz hat 6.45 Gallonen Propangas eingefüllt, hat 20 Dollar gekostet, der ist Tank wieder voll, der Winter kann jetzt kommen.

Wohnen neben Elvis Zuhause

Memphis ist die größte Stadt im US-Bundesstaat Tennessee, die Stadt liegt im äußersten Südwesten Tennessees am Ostufer des Mississippi River.

Memphis ist eine der Metropolen der klassischen Südstaaten. In jüngster Zeit verdankt sie ihren wirtschaftlichen Aufschwung vor allem der Transportfirma FedEx, die mit Abstand größter Arbeitgeber der Stadt ist.

Die Stadt ist ein wichtiger Ort sowohl für die Entwicklung des Blues und des Souls als auch für die des Rock ’n’ Rolls. Elvis Presley lebte in Memphis, viele Größen der Rockmusik begannen ihre Karriere dort.

Die Beale Street ist eines der Zentren des Blues die wir morgen auch noch besuchen müssen.

Hiernoch der Wikipedia Link


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Der erste Regen seit 5 Wochen

Heute sind wird von dem State Park in Rudlegde nach Riverside Alabama gefahren.

in Richtung Atlanta

Auf den Weg dorthin sind wir kurz hinter Atlanta in dem vom Wetterbericht vorhergesagten Regen gekommen. Wir haben uns gestern schon einen Campingplatz ausgesucht, er war einfach zu finden. Wir sind dann auf die ausgewiesenen Stellplätze gefahren und haben das Motorhome geparkt und die Slides ausgefahren. Ich wollte dann das Wasser anschließen, aber es kam nur ein Rinnsal aus der Leitung. Da jetzt wieder Internet verfügbar ist, haben wir uns nach einen anderen Campingplatz in der Gegend umgeschaut. Wir haben dann einen Platz in Riverside ausgesucht und sind die ca. 15 Meilen dorthin gefahren.

Campingplatz in Riverside

Das ist zwar nur ein Parkplatz mit allen Anschlüssen die wir brauchen, aber für eine Nacht ist es ausreichend. Im Büro ist keiner da, wir sollen das Geld für die Übernachtung in den Briefkasten werfen.

Damit das Motorhome immer gerade steht sind Hydraulikstelzen eingebaut. Mann drückt nur auf einen Knopf dann stellt es sich voll automatisch gerade hin. Der Platz hier hat ein ganz schönes Gefälle, die Hydraulikfüße konnten es nicht ausgleichen, da hat die Elektronik Alarm geschlagen. Da wir aber schon etwas Erfahrung haben, haben wir schon unserer Grundausstattung gekauft, Ausgleichsplatten für die Hydraulikstelzen. Die sehen wie riesige Legosteine aus und werden unter die Hydraulikstelzen gelegt. Jetzt schwebt die komplette Vorderachse in der Luft, aber wir stehen gerade.

heute Nacht schweben wir

Heute sind wir in den Staat Alabama gekommen und haben jetzt wieder einen Stunde geschenkt bekommen, wir haben jetzt Central Zeit.

Grenze zu Alabama

In der Nähe ist auch der Talladega Superspeedwayhttp://en.wikipedia.org/wiki/Talladega_Superspeedway

Hier auf dem Platz haben wir auch Kabelfernsehen mit unglaublich vielen Kanälen. Ich habe es nicht geschafft alle durch zu zappen. In der Nähe des Campingplatzes muss eine Bahnstrecke verlaufen. Wir hören manchmal die Lok hupen, spüren aber das rumpeln des Zuges, das wäre was für Edgi.

Für unsere Reiseplanung  der nächsten Tage müssen wir jetzt auf das Wetter schauen. Im Norden war jetzt der 2. Wintersturm (der hat den Namen Brutus bekommen) und wir wollen nicht im Schnee fahren.

Morgen Früh müssen wir mit dem Motorhome zum Tanken. Nach dem letzten Debakel mit der Felge werden wir das Auto aber vorher abhängen.

 

 


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An der Ostküste entlang

Montags Morgen sind wir Richtung Charleston Losgefahren.

Wir sind die Küste entlang hoch in Richtung Norden gefahren, das war nicht so weit, ca. 120 Meilen.

Vor Charleston sind wir zum ersten mal auf einen privaten Campingplatz gefahren,( Oak Plantation Campground, Charleston SC) mit Full Hook Up. Das heißt, das Abwasser wird zusätzlich zu Wasser, Strom und Kabelfernsehen mit fest Angeschlossen, an jedem Stellplatz ist dafür ein Anschluss. Man wohnt dann im Motorhome wie in einem Haus.

Vormittags meldetet die Reifendrucküberwachung im Honda zu wenig Luft in einen Reifen.

Wir sind dann zu der nächsten Tankstelle gefahren zu Luft auffüllen. Manche Tankstellen verlangen hier für das Luft auffüllen 1 Dollar. Die ich hier aufgesucht habe, hat nichts verlangt, war aber auch nicht mehr Wert. Mit Deutschen Tankstellen mit Luft auffüllen sind die Lichtjahre weit zurück. Hier war ein kleiner alter Kasten, da war ein kleiner Kompressor drin der Mühe hatte den Druck für die kleinen Honda Reifen aufzupumen. Es gibt keinen Druckbehälter oder Wasserabscheider, geschweige denn ein Manometer um den Druck zu messen. Ich glaube ich habe da mehr Wasser als Luft in den Reifen gepumpt.

Am Nachmittag habe ich noch Gitti zum Friseur gefahren, die Haare mussten ab. Ich bin dann zum Home Depot gefahren und habe mir in der Zwischenzeit einen Kompressor gekauft. Der kann genügend Druck erzeugen um meine großen LKW Reifen am Wohnmobil aufzufüllen. Ich habe noch genügend Platz im Keller des Motorhomes um den Kompressor zu verstauen.

Abends sind wir dann zu Cicis Pizza gefahren. Hier bezahlt man Eintritt und kann dan soviele Pizza´s essen wie man schafft.http://cicispizza.com/

Am nächsten morgen sind wird dann nach Charleston in die Altstadt gefahren.

Flagge von Charleston

 

 

 

 

 

 

Charleston ist eine Hafenstadt

Am Hafen

im US-Bundesstaat South Carolina mit 120.083 Einwohnern (Stand 2010). Sie war lange Zeit Metropole der Südstaaten und bis 1788 Hauptstadt von South Carolina. Die Stadt wurde 1670 gegründet und nach dem englischen König Karl II. Charles Town benannt.

Sie war 1690 mit 1200 Einwohnern die fünftgrößte Stadt in Nordamerika und Drehscheibe des Sklavenhandels der britischen Kolonien . Nach dem Unabhängigkeitskrieg bekam die Stadt 1783 ihren heutigen Namen. Die Stadt wurde beim Charleston-Erdbeben von 1886 weitgehend zerstört, aber in den vier darauf folgenden Jahren von ihren Einwohnern wieder aufgebaut.

Sie gilt heute als ein nordamerikanisches Architektur-Juwel, da viele Gebäude des 19. Jahrhunderts erhalten blieben.

Laut der Forbes-Liste 2009 der gefährlichsten Städte der Vereinigten Staaten ist Charleston eine der zehn gefährlichsten Städte in den USA, davon haben wir aber nichts bemerkt. Es ist eine wunderschöne Stadt, mit vielen Historischen Gebäude und teilweise mit alten Kopfsteinplaster, wenn man da drüber fährt meint man es fällt einem das Auto auseinander.

Koptsteinpflaster USA Style

Die Altstadt hat unglaublich viele schöne alte Häuser. Teilweise kann man meinen man wäre in Wien, kleine Gassen, keine Parkplätze.

Gassen in Chareston

Wir haben dann am Battelfiled Park einen Parkplatz

Denkmal im Battelfield Park

gefunden und sind dann zu Fuß unterwegs gewesen. Es war aber ganz schön frisch.

Kalt is

Containerhafen Charlston

Mittwochmorgenssind wir dann nach Myrtle Beach gefahren. Auf den Weg dorthin kamen wir in eine Straßensperre des Sheriffs. Man hat uns nicht abbiegen lassen und so mussten wir in die Falsche Richtung weiterfahren. Gitti hatte die geniale Idee auf den Nächsten Parkplatz zu fahren und ein bisschen zu Warten. Wir sind zum nächsten 1 Dollar Laden zum Einkaufen gefahren, und als wir fertig waren, war die Straße wieder frei.

Bis jeztz wenig Verkehr

In Myrtle Beach angekommen mussten wir feststellen, das unsere Nachbarn Auswanderer aus Köln waren und seit 32 Jahren hier leben.

Myrtle Beach ist eine totale Touristen Stadt, Souvenirläden und Restaurants soweit das Auge reicht. Aber dafür sind die Strände Traumhaft schön.

Atlantik Strand von Myrtle Beach

Jetzt ist keine Saison mehr und es sind Hunde am Strand erlaubt. Pepsy hatte ihren Spaß im Sand und war überrascht von dem Weißen Schaum der Wellen, der überhaupt nicht auf ihr bellen reagiert hat.

Pepsy hat Spass am Strand

Abend sind wir noch zu Dennys zum Abendessen gefahren.

Da wir noch immer mit unserem provisorischen Nummernschild unterwegs waren, haben wir uns das endgültige Nummernschild nachschicken lassen.

Freitags morgens klopft der freundliche Parkranger an unsere Türe und überbrachte uns das Nummernschild. Den restlichen Tag haben wir mit einkaufen, Frontmaske an den Honda montieren, Ölstand prüfen, Luft kontrollieren und sonstigen notwendigen Kleinarbeiten verbracht.

Wartungsarbeiten

Samstagmorgen hieß es dann endlich GO WEST, wir brechen Richtung Westen auf

Unser erster Stopp brachte uns nach Lexington, hinter Columbia.

Auf unseren Weg dorthin fuhren wir an vielen Baumwollfeldern entlang.

Baumwollfelder an der Straße entlang

Die Baumwolle sieht wie Schneebälle an Sträuchern aus, man wird geblendet so weiß ist das. Ich bin kurz stehen geblieben und habe mir ein Bällchen mitgenommen. Die sind ganz schön schwer.

Kurz darauf passierte auch schon unsere erstes großes Malheur: Bei dem Rausfahren aus der Tankstelle blieb die Honda Felge an der Betonumrandung der Zapfsäulen Begrenzung hängen. Das hieß Auto abhängen, rückwärtsfahren, Motorhome rausrangieren und Auto wieder anhängen. Der Reifen und die Felge ist jetzt gelb und zerkratzt.

 

 

Der Campingplatz war voll, aber die nette Lady hat uns einen sogenannten Overflow Platz zugewiesen. Diese Plätze sind eigentlich nur Parkplätze mit Strom und Wasseranschluss, aber besser wie auf der Straße zu übernachten. Hinter dem Campingplatz war ein großer Flohmarkt, dieser war nicht sehr schön, Gunda hätte es nicht gefallen.

Zum Abendessen wurde uns Vegetables Medlay all you can eat empfohlen. Es war nur 300 Meter entfernt, aber wie haben wir es von unseren Kindern gelernt:

Is da Weg weida wia da Karrn, werd gfahrn.

Dies haben wir beherzigt, denn hier gab es keinen Gehsteig. Es war ein sehr kleines Restaurant, die  Auswahl war für amerikanische Verhältnisse überschaubar aber wir sind satt geworden.

Unsere Bedienung  hieß Traudi ist in Deutschland Bamberg geboren, spricht aber kein Deutsch.

Sonntagmorgens (hier  war Veteranen Feiertag) sind wir weiter nach Rudledge gefahren. Immer auf der Interstate 20 nach Westen. Der State Park ist am Ende der Welt in den Hang hineingebaut und ziemlich leer, heiß wir haben keine Nachbarn weit und breit.

Camping in der Natur

Wir hatten hier auch kein Internet und kein Telefon, Natur pur, aber alle Annehmlichkeiten unseres Hauses auf Rädern. Wir wollten unseren Sontags nachmittags Kaffee in der Sonne genießen, aber leider hatten die Wespen hier großen Heißhunger auf unseren Pumkin Pie mit Macadamia Nüssen. Da ich nicht teilen wollte mussten wir reingehen.

Sonntags nachmittags Kaffee


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Auto hinter dem Motorhome schleppen

Auf mehrfachen Nachfragen hier die genaue Technische Beschreibung wie man das Auto hinter dem Motorhome nachzieht.

Als erstes braucht man im Auto das man nachziehen möchte eine Anhängevorrichtung. Der Fachbegriff dafür ist Baseplates. Diese werden im Auto mit der Karosserie verschraubt. An der Baseplate ist auch die Steckdose für die Beleuchtung und Blinker.

Baseplate im Honda eingebaut

Unsere Baseplate hat abnehmbare Tabs, wenn man das Auto nicht nachzieht kann man die Tabs entfernen und man sieht fast nichts von den Baseplates.

Die Tabs sind jeztz eingesteckt

Am Motorhome ist die Tow Bar in die Anhängekupplung eingesteckt. Das Tow Bar ist nur mit einem Einsteckbolzen gesichert, es ist nichts festgeschraubt. Ich habe die Tow Bar mit einem Schloss gesichert, sonst könnte jeder das Teil rausziehen und mitnehmen.

An der Anhängekupplung ist noch ein Drop Receiver angebracht, der Receiver ist für den Höhenausgleich der Anhängekupplung zu den Taps am Auto zuständig. Die Tow Bar sollte fast waagrecht vor dem Auto sein. Wir haben einen 6 Inch Drop Receiver.

Tow Bar eingeklappt mit Drop Receiver

Vor dem schleppen soll der Honda einige Minuten im Stand, das Automatikgetriebe auf N gestellt laufen, damit das Getriebeöl durchgepumpt wird.

Als erstes klappt man die Towbar aus und verbindet die Enden mit dem Taps am Auto. Gesichert werden die Bolzen mit Klappsplinte.

Tow Bar beim Anschließen

Dann hat man noch 2 Sicherheitsseile die ebenfalls an der Baseplates eingehakt werden.

Zum Abschluss noch das Elektrokabel in die Anhängerkupplungs Steckdose von Wohnmobil und am Auto einstecken sowie das Notbremskabel des elektrischen Bremsassistenten im Auto einhaken.

Alle Kabel und Sicherheitskabel angeschlossen

Der Motor wird dann im Auto ausgeschaltet, das Getriebe bleibt in der N Position und der Zündschlüssel bleibt in der I Stellung, damit sich die Lenkung bewegen lässt.

Ins Auto kommt jetzt der Bremsassistent, der wird am Zigarettenanzünder angesteckt, der Stecker vom Notbremskabel und die Antenne werden eingesteckt und der Druckzylinder wird am Bremspedal eingehakt.

elektrischer Bremsassistent

De Bremsassistent pumpt nach dem Einschalten ein paar Mal bis genügend Druck im Bremssystem des Autos vorhanden ist. Der Bremsassistent hat einen Bewegungssensor und bremst selbständig das Auto ab, die Stärke kann man auch während der Fahrt verändern. Im Motorhome habe ich ein Monitor der mir die Schaltzustände des Bremsassistenten zeigt, sowie Störungen meldet. Dies funktioniert über Funk. Ich kann den Bremsassistent auch von Hand auslösen.

Der Bremsassistent wird in den meisten Staaten gesetzlich vorgeschrieben.

Jetzt noch die Autotüren mit dem zweiten Autoschlüssel zuschließen und schon kann die Fahrt losgehen. Honda USA empfiehlt nicht schneller als 65 Meilen zu fahren und alle 8 Stunden den Motor für einige Minuten laufen zu lassen.