Familie Herian in den USA

Unsere Auswanderung in die USA

An der Ostküste entlang

3 Kommentare

Montags Morgen sind wir Richtung Charleston Losgefahren.

Wir sind die Küste entlang hoch in Richtung Norden gefahren, das war nicht so weit, ca. 120 Meilen.

Vor Charleston sind wir zum ersten mal auf einen privaten Campingplatz gefahren,( Oak Plantation Campground, Charleston SC) mit Full Hook Up. Das heißt, das Abwasser wird zusätzlich zu Wasser, Strom und Kabelfernsehen mit fest Angeschlossen, an jedem Stellplatz ist dafür ein Anschluss. Man wohnt dann im Motorhome wie in einem Haus.

Vormittags meldetet die Reifendrucküberwachung im Honda zu wenig Luft in einen Reifen.

Wir sind dann zu der nächsten Tankstelle gefahren zu Luft auffüllen. Manche Tankstellen verlangen hier für das Luft auffüllen 1 Dollar. Die ich hier aufgesucht habe, hat nichts verlangt, war aber auch nicht mehr Wert. Mit Deutschen Tankstellen mit Luft auffüllen sind die Lichtjahre weit zurück. Hier war ein kleiner alter Kasten, da war ein kleiner Kompressor drin der Mühe hatte den Druck für die kleinen Honda Reifen aufzupumen. Es gibt keinen Druckbehälter oder Wasserabscheider, geschweige denn ein Manometer um den Druck zu messen. Ich glaube ich habe da mehr Wasser als Luft in den Reifen gepumpt.

Am Nachmittag habe ich noch Gitti zum Friseur gefahren, die Haare mussten ab. Ich bin dann zum Home Depot gefahren und habe mir in der Zwischenzeit einen Kompressor gekauft. Der kann genügend Druck erzeugen um meine großen LKW Reifen am Wohnmobil aufzufüllen. Ich habe noch genügend Platz im Keller des Motorhomes um den Kompressor zu verstauen.

Abends sind wir dann zu Cicis Pizza gefahren. Hier bezahlt man Eintritt und kann dan soviele Pizza´s essen wie man schafft.http://cicispizza.com/

Am nächsten morgen sind wird dann nach Charleston in die Altstadt gefahren.

Flagge von Charleston

 

 

 

 

 

 

Charleston ist eine Hafenstadt

Am Hafen

im US-Bundesstaat South Carolina mit 120.083 Einwohnern (Stand 2010). Sie war lange Zeit Metropole der Südstaaten und bis 1788 Hauptstadt von South Carolina. Die Stadt wurde 1670 gegründet und nach dem englischen König Karl II. Charles Town benannt.

Sie war 1690 mit 1200 Einwohnern die fünftgrößte Stadt in Nordamerika und Drehscheibe des Sklavenhandels der britischen Kolonien . Nach dem Unabhängigkeitskrieg bekam die Stadt 1783 ihren heutigen Namen. Die Stadt wurde beim Charleston-Erdbeben von 1886 weitgehend zerstört, aber in den vier darauf folgenden Jahren von ihren Einwohnern wieder aufgebaut.

Sie gilt heute als ein nordamerikanisches Architektur-Juwel, da viele Gebäude des 19. Jahrhunderts erhalten blieben.

Laut der Forbes-Liste 2009 der gefährlichsten Städte der Vereinigten Staaten ist Charleston eine der zehn gefährlichsten Städte in den USA, davon haben wir aber nichts bemerkt. Es ist eine wunderschöne Stadt, mit vielen Historischen Gebäude und teilweise mit alten Kopfsteinplaster, wenn man da drüber fährt meint man es fällt einem das Auto auseinander.

Koptsteinpflaster USA Style

Die Altstadt hat unglaublich viele schöne alte Häuser. Teilweise kann man meinen man wäre in Wien, kleine Gassen, keine Parkplätze.

Gassen in Chareston

Wir haben dann am Battelfiled Park einen Parkplatz

Denkmal im Battelfield Park

gefunden und sind dann zu Fuß unterwegs gewesen. Es war aber ganz schön frisch.

Kalt is

Containerhafen Charlston

Mittwochmorgenssind wir dann nach Myrtle Beach gefahren. Auf den Weg dorthin kamen wir in eine Straßensperre des Sheriffs. Man hat uns nicht abbiegen lassen und so mussten wir in die Falsche Richtung weiterfahren. Gitti hatte die geniale Idee auf den Nächsten Parkplatz zu fahren und ein bisschen zu Warten. Wir sind zum nächsten 1 Dollar Laden zum Einkaufen gefahren, und als wir fertig waren, war die Straße wieder frei.

Bis jeztz wenig Verkehr

In Myrtle Beach angekommen mussten wir feststellen, das unsere Nachbarn Auswanderer aus Köln waren und seit 32 Jahren hier leben.

Myrtle Beach ist eine totale Touristen Stadt, Souvenirläden und Restaurants soweit das Auge reicht. Aber dafür sind die Strände Traumhaft schön.

Atlantik Strand von Myrtle Beach

Jetzt ist keine Saison mehr und es sind Hunde am Strand erlaubt. Pepsy hatte ihren Spaß im Sand und war überrascht von dem Weißen Schaum der Wellen, der überhaupt nicht auf ihr bellen reagiert hat.

Pepsy hat Spass am Strand

Abend sind wir noch zu Dennys zum Abendessen gefahren.

Da wir noch immer mit unserem provisorischen Nummernschild unterwegs waren, haben wir uns das endgültige Nummernschild nachschicken lassen.

Freitags morgens klopft der freundliche Parkranger an unsere Türe und überbrachte uns das Nummernschild. Den restlichen Tag haben wir mit einkaufen, Frontmaske an den Honda montieren, Ölstand prüfen, Luft kontrollieren und sonstigen notwendigen Kleinarbeiten verbracht.

Wartungsarbeiten

Samstagmorgen hieß es dann endlich GO WEST, wir brechen Richtung Westen auf

Unser erster Stopp brachte uns nach Lexington, hinter Columbia.

Auf unseren Weg dorthin fuhren wir an vielen Baumwollfeldern entlang.

Baumwollfelder an der Straße entlang

Die Baumwolle sieht wie Schneebälle an Sträuchern aus, man wird geblendet so weiß ist das. Ich bin kurz stehen geblieben und habe mir ein Bällchen mitgenommen. Die sind ganz schön schwer.

Kurz darauf passierte auch schon unsere erstes großes Malheur: Bei dem Rausfahren aus der Tankstelle blieb die Honda Felge an der Betonumrandung der Zapfsäulen Begrenzung hängen. Das hieß Auto abhängen, rückwärtsfahren, Motorhome rausrangieren und Auto wieder anhängen. Der Reifen und die Felge ist jetzt gelb und zerkratzt.

 

 

Der Campingplatz war voll, aber die nette Lady hat uns einen sogenannten Overflow Platz zugewiesen. Diese Plätze sind eigentlich nur Parkplätze mit Strom und Wasseranschluss, aber besser wie auf der Straße zu übernachten. Hinter dem Campingplatz war ein großer Flohmarkt, dieser war nicht sehr schön, Gunda hätte es nicht gefallen.

Zum Abendessen wurde uns Vegetables Medlay all you can eat empfohlen. Es war nur 300 Meter entfernt, aber wie haben wir es von unseren Kindern gelernt:

Is da Weg weida wia da Karrn, werd gfahrn.

Dies haben wir beherzigt, denn hier gab es keinen Gehsteig. Es war ein sehr kleines Restaurant, die  Auswahl war für amerikanische Verhältnisse überschaubar aber wir sind satt geworden.

Unsere Bedienung  hieß Traudi ist in Deutschland Bamberg geboren, spricht aber kein Deutsch.

Sonntagmorgens (hier  war Veteranen Feiertag) sind wir weiter nach Rudledge gefahren. Immer auf der Interstate 20 nach Westen. Der State Park ist am Ende der Welt in den Hang hineingebaut und ziemlich leer, heiß wir haben keine Nachbarn weit und breit.

Camping in der Natur

Wir hatten hier auch kein Internet und kein Telefon, Natur pur, aber alle Annehmlichkeiten unseres Hauses auf Rädern. Wir wollten unseren Sontags nachmittags Kaffee in der Sonne genießen, aber leider hatten die Wespen hier großen Heißhunger auf unseren Pumkin Pie mit Macadamia Nüssen. Da ich nicht teilen wollte mussten wir reingehen.

Sonntags nachmittags Kaffee

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3 Kommentare zu “An der Ostküste entlang

  1. Cicis Pizza- mmh -lecker… Beim nächsten Tanken bitte besser aufpassen – du Tankstellenrambo…
    Danke für die tollen Berichte – gute Fahrt weiterhin

  2. Beneidenswert ist Euer Mut und Eure Erlebnisse Herta

  3. allen Spass auf Euer beneidenswerten Reise

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