Familie Herian in den USA

Unsere Auswanderung in die USA


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Merry Christmas für all unsere Freunde

Weihnachtskarte

wünschen euch Sigi, Pepsy und Gitti

Als kleines Weihnachstgeschenk für euch haben wir hier anbei Verknüpfungen zu den einzelnen Videos die wir bisher machten:

Fountains_bellagioklicke hier um das Video anzuzeigen Belaggio Brunnen 1

klicke hier um das Video anzuzeigen Belaggio Brunnen 2, hier die Lautstärke etwas erhöhen damit man die Musik hört

CIMG7611klicke hier um das Video anzuzeigen Cactus Garden

klicke hier um das Video anzuzeigen vom Haus Überholt

CIMG7444klicke hier um das Video anzuzeigen Fremont Christmas Street

Sams Town Casinoklicke hier um das Video anzuzeigen Sams Town Casino

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Ab ins Death Valley

Bellagio_outsideSamstag den 15.12. sind wir abends ins Bellagio Casino gefahren. Die Woche über war wenig los am Strip, aber jetzt ist Wochenende und wir sind mit ca. 10000 anderen Autos unterwegs zum Strip. Im Belaggio Parkhaus haben wir erst in der vierten Ebene einen freien Parkplatz gefunden. Runter zum Casino haben wir die Treppe genommen, die Warteschlange am Lift war uns zu lange. Das Hotel ist eines der wenigen das hier weihnachtlich geschmückt ist, der Wintergarten ist sehr schön geschmückt und sie müssen eine eigene Plantage für Weihnachststerne haben, soviele haben sie hier verbaut.Christbaum im Bellagio Hotel

Das Hotel Bellagio ist ein Luxushotel am Las Vegas Strip und ist eines der größten Hotels weltweit. Eigentümer ist die MGM Resorts International Gruppe, welche das Resort auf dem Gelände des ehemaligen The Dunes erbaute. Die Anlage des Hotels ist der italienischen Landschaft des Comer Sees nachempfunden. Zur Hotelanlage gehören ein 3,2 Hektar großer See, viele Geschäfte, ein Kasino sowie zwei Hochzeitskapellen. Außerdem gastiert im Bellagio der Cirque du Soleil mit der Wassershow O. Das Hotel besaß bei seiner Eröffnung 1998 rund 3000 Zimmer, 2004 kamen durch den Bau des Spa Towers 924 Zimmer und Suiten hinzu.

Bekannt ist das Hotel vor allem wegen der Fountains of Bellagio, einer computergesteuerten Wassershow.Fountains_bellagio Dazu befindet sich im See vor dem Hotel eine Installation aus über 1200 Düsen und 4000 Lampen. Einige der Düsen schießen Wasser über 140 Meter in die Höhe, andere sind beweglich und können ihren Strahl „tanzen“ lassen. Die Anlage wird vollautomatisch gesteuert. Täglich zwischen 15 und 24 Uhr zeigen die Fountains mehrmals pro Stunde ihre Show, die zu wechselnden Musikstücken choreographiert wird.

Das Bellagio beheimatet zudem den legendären Bobby’s Room, in dem das Big Game stattfindet. Hier spielen die vermögendsten Pokerspieler um die höchsten verfügbaren Einsätze. Um Eintritt zu erhalten, muss man bereit sein, um mindestens 20.000 US$ (Minimaler Buy-In) zu spielen.

Wir haben uns alles in Ruhe angeschaut, als wir dann zum Essen gehen wollten waren dann die Restaurants nicht ganz unsere Preisklasse. Wir sind dann über die Straße zum Flamingo Hotel gegangen und haben dort leckere Hot Dog mit Cheese und Ham Freys gegessen, und hatten dann noch Geld übrig um ein bisschen in die Einarmigen Banditen zu stecken. Ich habe dann noch zwei Shows der Fountains of Bellagio gefimt und versuche diese hochzuladen damit ihr euch das auch einmal anschauen könnt, ist wirklich gut gemacht.

Für Dieter und Alexandra haben wir die Hochzeitsvorbereitungen in Las Vegas bereits ausgespäht.noch nicht verhaftet

Sonntag den 16.12. heute ist unser letzter Tag in Las Vegas und zum Abschluss gehen wir noch in das Sams Town Casino das ist gleich in unserer Nachbarschaft am Campingplatz. Sam’s Town Hotel and Gambling Hall ist eines der ersten Casinos von Las Vegas und öffnete im April 1979. Die Attraktion des Hotels ist der „Mystic Falls“ im großen Glass überdachten Atrium mit echten großen Bäumen, Felsen und einen Wasserfall in der Mitte wo einen Laser Show vorgeführt wird.

Sams Town Casino Atrium

Sams Town Casino Atrium

Das Casino hat auch noch einen Kino Complex  und eine Bowlinghalle mit über 30 Bahnen. Die Lasershow hat uns sehr gut gefallen, sie war mit Weihnachtsmusik und Kunstschnee und die Fontänen des Brunnen ging teilweise über 6 Stockwerke hoch. Im Casino haben wir dann noch einige Zeit gespielt, die haben Einarmige Banditen wo das Spiel einen Cent kostet, man kann also lange spielen bis das Geld weg ist. Ich habe auch zwei Mal gewonnen,

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ich hatte 3-mal die 7, und habe 60 Cent dafür bekommen. Bei so niedrigen Einsätzen ist auch der Gewinn niedrig, aber wir hatten unseren Spaß.

Montag den 17.12. wir machen uns jetzt auf den Weg ins Death Valley, in den letzten Tagen hat es hier in Vegas geregnet und in den Bergen hat es jetzt Schnee, aber die Pässe ins Death Valley sind geräumt. Kurz hinter Las Vegas haben wir an einer Tankstelle noch unser Motorhome randvoll getankt, damit wir für die nächste  Etappe genügend Treibstoff haben.

Der Death-Valley-Nationalpark (Tal des Todes) liegt in der Mojave-Wüste und ist der trockenste Nationalpark in den USA. Er liegt östlich der Sierra Nevada, zum größten Teil auf dem Gebiet Kaliforniens und zu einem kleineren Teil in Nevada. Der tiefste Punkt des Tales liegt 85,95 Meter unter dem Meeresspiegel. Die Region ist ein Hitzepol.

Death Valley

Death Valley

Das Tal erhielt seinen Namen, nachdem 1849 zwei Gruppen von Reisenden mit insgesamt etwa 100 Wagen eine Abkürzung des Old Spanish Trail suchten und dabei in das Tal gerieten. Nachdem sie wochenlang keinen Ausweg aus dem Tal gefunden hatten und bereits gezwungen waren, mehrere ihrer Ochsen zu verspeisen (wobei sie das Holz ihrer Wagen als Brennholz verwendeten), ließen sie ihre restlichen Wagen zurück und verließen das Tal über den Wingate Pass. Dabei drehte sich eine der Frauen aus der Gruppe um und rief dem Tal ein „Goodbye, Death Valley“ hinterher.

Trotz einer weitverbreiteten Legende soll niemand aus der Gruppe bei der Taldurchquerung umgekommen sein, bis auf einen Greis der schon beim Betreten des Tales sterbensmatt gewesen war. Das Tal ist reich an Metallen, beispielsweise Gold und Silber, sowie an Mineralien wie Talkum und Borax. Viele Jahre lang arbeitete hier eine Minengesellschaft, die das Borax für die Seifenproduktion förderte. Das fertige Produkt wurde in großen Wagen, die jeweils mit 18 Mulis und zwei Pferden bespannt waren, aus dem Tal heraustransportiert. Daher stammt der Markenname 20-Mule-Team.

Obwohl das Death Valley nur wenige hundert Kilometer vom Pazifischen Ozean entfernt liegt, ist es eine der trockensten Gegenden der Erde. Dies liegt daran, dass sich die feuchten Winde auf ihrem Weg vom Pazifik an fünf Bergrücken abregnen, bevor sie über das Gebiet des Parks ziehen können. Das Death Valley ist außerdem eine der heißesten Gegenden der USA. Am 10. Juli 1913 wurde bei Furnace Creek Ranch eine Temperatur von 134 °F (56,7 °C) gemessen. Am 12. Juli 2012 wurde im Death Valley mit 107 °F (41,7 °C) die wärmste nächtliche Tiefsttemperatur gemessen; derselbe Wert wurde vorher nur einmal erreicht, nämlich am 27. Juni 2012 am Khasab-Flughafen in Oman. Da wir genug von der Kälte haben ist das ideal für uns, wir hatten nach Sonnenuntergang noch angenehme 19 Grad Celsius. Die Fahrt hinein ins Death Valley ist traumhaft schön, hinter jeder Kurve ändert sich die Landschaft, und das Motorhome muss sich auch nicht plagen, es geht die meiste Zeit bergab. Wir sind an Badwater Basin vorbeigefahren, dies ist der tiefste Punkt (85,5 Meter unter NN) und haben am Zabriskie Point der für seine bizarren Erosionslandschaften bekannt ist eine Pause eingelegt. Ich wollte mit Pepsy den Berg hinaufsteigen, aber es sind hier keine Hunde erlaubt gewesen, Pech für Pepsy. Kurz danach kamen wir and den 4 km² großen Mesquite Sand Dunes im nördlichen Teil des Tales vorbei. Die Dünen wurden schon oft als Wüstenkulisse in Filmen, unter anderem in Star Wars, verwendet. Die größte Düne ist die Star Dune. Diese ist recht stabil, da der Wind den Sand vorzugsweise an genau dieser Stelle ablagert. Der Sand ist hier rund 50 Meter hoch. Am Parkplatz hier haben wir eine Gruppe deutscher Studenten getroffen, die ebenfalls mit dem Motorhome unterwegs sind und hier ihre Mittagspause verbrachten.

Wieder die Deutschen

Wieder die Deutschen

Die Nacht verbrachten wir in Stove Pipe Wells am Campingplatz, eine Ortschaft mit einer Tankstelle,  einem Hotel mit Swimming Pool und einem Campingplatz mit 9 Stellplätzen. Dafür gibt es kein Telefon, Internet, Radio oder Fernsehen, also sehr ruhig in der Nacht. Als Ausgleich dafür hatten wir  einen Traumhaften Ausblick in den Sonnenuntergang.

Dienstag den 18.12. bin ich ausnahmsweise mal sehr früh aufgestanden um den Sonnenaufgang in der Wüste zu sehen, leider war es stark bewölkt und keinen Sonnen zu sehen, nur der Schnee auf den Berggipfel. Die Fahrt hinaus aus Death Valley Richtung Los Angeles war der Wahnsinn. Von 70 Meter unter dem Meeresspiegel auf 1500 Meter hinauf, wieder runter auf 300 Meter und dann wieder  hinauf auf 1200 Meter.

Hier sind wir runtergefahren

Hier sind wir runtergefahren

Das Motorhome hat ganz schön gepustet vor lauter Anstrengung, bin teilweise bis in den 2 Gang runtergekommen, Gitti hat Kopfweh und ihr ist schlecht und Pepsy hat sich unter dem Esstisch versteck und winselt vor sich her. Nach 5 Stunden sind wir endlich nach der Durchquerung eines Sandsturms in Hesperia angekommen, im Death Valley sind und insgesamt keine 10 Autos begegnet, das war schon direkt unheimlich

Go West

Go West

. Als wir am Campingplatz das Motorhome anschließen beginnt auch noch ein Schneesturm und es wird saukalt.

Wieder Schnee in den Bergen

Wieder Schnee in den Bergen

Der Wind bläst so stark das wir den großen Slideout nicht ausfahren, ich habe bedenken das der Wind uns sonst das Rollo über den Slide abreißt. Zum Glück haben wir kurz vorher unseren Gastank auffüllen lassen, jetzt können wir problemlos  die ganze Nacht durchheizen. Und Glücklicherweise sind wir aus dem Death Valley heraus, jetzt sind die Pässe bestimmt gesperrt.

Mittwoch den 19.12. wir fahren jetzt Gemütlich nach Los Angeles, es sind noch ca. 90 Meilen bis zu unseren reservierten Campingplatz. Die Highways sind hier teilweise in sehr schlechten Zustand, die Haben Löcher in der Straße da kann man ein Kind reinlegen. Der Campingplatz liegt mitten in Anaheim, wir haben nicht weit zu unseren Freunden hier und Diesneyland ist auch nicht weit weg. Beim Einchecken am Campingplatz haben wir Weihnachtsgeschenke bekommen und auf den ganzen Campingplatz sind Orangen, Grapefruit und Zitronenbäume. Man kann sich pflücken was man will oder man geht zur Rezeption, dort steht ein Korb mit frisch gepflückten Früchten. Abends fahren wir noch zu Chery und Terry und freuen uns sie wieder zu sehen.


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Las Vegas

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Sigi am Grand Canyon

Samstag den 8.12.

Wir sind jetzt in Williams im US-Bundesstaat Arizona. Williams hat 2842 Einwohner auf 113,4 km²ist also ein sehr kleines Dorf und liegt an der historischen Route 66 und der Interstate 40. Bei Williams fängt auch die Arizona State Route 64 an, die Richtung Grand Canyon Village zur Südseite des Grand Canyons führt. Vom Amtrak-Bahnhof Williams Junction aus fährt der transkontinentale Fernverkehrszug Southwest Chief täglich in Richtung Los Angeles und Flagstaff–Albuquerque–Kansas City–Chicago. Der Campingplatz ist direkt neben den Gleisen und wir hörten wieder viele Züge in der Nacht vorbeirattern.

Ortseinfahrt Williams

Ortseinfahrt Williams

Der Bahnhof Williams im Ortszentrum ist Ausgangspunkt der bei Touristen beliebten ganzjährig verkehrenden Grand Canyon Railway zum Südrand des Grand Canyons. Im Sommer werden auch dampflokbespannte Zusatzzüge eingesetzt.

http://www.thetrain.com/

Sonntag den 9.12.

Heute sind wir  mit dem Auto zum Grand Canyon gefahren. Wie die die meisten Besucher fuhren wir zur South Rim, der Süd Kante des Grand Canyons. Das ist der Grand Canyon wie wir ihn auf Bildern und aus Filmen kennen, 30 km breit und 1.600 m tief Es ist ungefähr eine Stunde Fahrt, aber der Weg hat sich wirklich gelohnt. Der Grand Canyon übertrifft bei weitem die Vorstellungen mit denen man in den Park reist. Es ist schon ein erhebendes Gefühl, wenn man das erste Mal über den Canyon Rand schaut. Man wird ganz klein, bescheiden und still. Er zählt wirklich zu Recht zu den Weltnaturwundern. Wir waren hier schon einmal vor 26 Jahren, aber wir hatten ganz vergessen wie beeindruckend der Grand Canyon ist.

Grand Canyon

Grand Canyon

Entstehung: Vor etwa 17 Millionen Jahren begann die Entstehung des Colorado Plateaus. Langsam wurden die Sedimentschichten um über 2000 m angehoben. Durch das nun steilere Gefälle konnte der Colorado verhältnismäßig schnell und einfach die heute existierenden Gesteinsformen herausbilden. Besonders auffällig ist die durchschnittlich 220 m dicke rote Kalksteinschicht in der Mitte der Canyonwand. Sie entstand vor 325 Mio. Jahren und besteht aus Kalkskeletten von Meeresorganismen. Je nach Lichteinfall ändert sich die Färbung der Gesteinsschichten innerhalb von Minuten.

Es gibt einen kostenlosen Shuttleservice, der zwischen den Aussichtspunkte fährt, wir sind aber zu Fuß zu Grandview Point (2256 m).gelaufen, Pepsy braucht wieder mal etwas Bewegung. Sie wird schon schön amerikanisch faul.

Im Anschluss sind wir noch mit dem Auto den Rand des Grand Canyon entlanggefahren und nach ca. 1 Stunde sind wir dann wieder zurück nach Williams zum Motorhome zurückgefahren.

Montag den 10.12.

Als wir in der Früh alles zusammen gepackt hatten um weiter zu fahren, haben sich die Stützen vom Motorhome nicht mehr einfahren lassen. Hier ist es einfach zu kalt. Nachdem ich mich schon darauf eingestellt habe die Stützen mit der Hand hochzukurbeln, habe ich dich Sensoren abgeklemmt und nachdem wiederholten drücken von allen Knöpfen, sind die Dinger endlich eingefahren, und wir können endlich los.

Eingefroren

Eingefroren

Nach einer bergab und bergauf Fahrt haben wir die Grenze nach Nevada überquert und wieder einmal eine Stunde geschenkt bekommen. Wir sind jetzt in der Pazifik Zeitzone und haben 9 Stunden Zeitunterschied zu Deutschland.

Nach ca. 450 Km sind wir in Las Vergas angekommen. Wir haben erstmals beschlossen für eine Woche hierzu bleiben, und die Wärme zu genießen.

Wir sind auf dem Las Vegas RV Resort Campingplatz, hier ist alles sehr sicher und sauber. Und so viele Autos wie wir hier in der ersten halbe Stunde gesehen haben, haben wir in den letzten 14 Tagen insgesamt nicht gesehen, wir sind wieder im vollen Leben.

Dienstag den 11.12. heute sind wir erst mal eine Runde durch die Stadt gefahren. Wir sind hier bereits zum sechsten Mal aber es ist doch immer beeindruckend. Wir haben geschaut was sich auf den Las Vegas Strip sich so verändert hat und welche neue Attraktionen gebaut werden.

Am Abend sind wir zur Fremont Street gefahren und haben unser Auto im Fremont Hotel parken lassen. Man fährt in die Garagen Einfahrt, steigt aus, bekommt einen Zettel mit Nummer und das Auto wird von freundlichen Mitarbeitern eingeparkt. Das alles ist kostenlos, aber man soll beim Abholen des Autos den Mitarbeitern 2 oder 3 Dollar Trinkgeld geben.

Die Fremont Street ist die nach dem Las Vegas Boulevard (The Strip) bekannteste Straße in Las Vegas, sie liegt in Downtown Las Vegas. Hier befinden sich einige der bekanntesten Casinos der Stadt, wie das Golden Gate Hotel & Casino oder das Golden Nugget Lange Zeit war die Fremont Street das Zentrum der Vergnügungsindustrie in Las Vegas. Erst mit dem Bau der sogenannten „Megaresorts“ seit Beginn der Neunzigerjahre verlagerte sich das touristische Interesse hin zum Las Vegas Strip. Eine der vielen Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung angesichts der Abwanderung von Touristen zum Strip ist die 1995 fertiggestellte Attraktion Fremont Street Experience.

Fremont Street

Fremont Street

Die Fremont Street Experience (FSE) ist eine Attraktion, sie überdacht die fünf westlichsten Blöcke der Fremont Street. Es handelt sich dabei um eine gewölbeförmige Kuppel, die am höchsten Punkt 27 Meter (90 Fuß) hoch und ca. 450 Meter (1500 Fuß) lang ist. Die Unterseite der Kuppel bildet eine LED-Anzeigetafel, erstellt von LG, auf der in der Dunkelheit Shows vorgeführt werden. Vor Beginn jeder dieser Shows werden an den angrenzenden Casinos die Beleuchtungen abgeschaltet. Die „Kuppel“ wird dabei von 16 Säulen, jede mit einem Gewicht von rund 11.800 kg (26.000 Pfund) gestützt. An der Kuppel sind 12,5 Millionen LEDs angebracht. Außerdem gibt es 220 Lautsprecher, die eine Gesamtleistung von 550.000 Watt benötigen.

Wir haben uns zwei Videoshows angesehen und Gitti brauchte noch ein Bild mit Santa Claus und den großen Weihnachtsbaum. Im Anschluss haben wir ein paar Dollar in die Spielautomaten gesteckt, meine 5 Dollar waren gleich verspielt, aber Gitti hat 3 Dollar gewonnen, so war wenigstens der Parkplatz bezahlt.

Mittwoch den 12.12.sind wir zum Hoover Damm gefahren. Der Damm liegt ca. 50 Kilometer südöstlich von Vegas.

Kurz vor dem Hoover Damm ist der Parkplatz um die Mike O’Callaghan – Pat Tillman Memorial Bridge, auch bekannt unter dem Namen Hoover Dam Bypass und Colorado River Bridge zu besichtigen. Die Brücke ist 270 m hoch und 580 m lang. Wir sind mit dem Motorhome schon über diese Brücke gefahren, und aus Sicherheitsgründen muss man mit hohen Windanfälligen Fahrzeugen auf der linken Spur fahren. Als ich zu Fuß oben an der Brücke ankam, blies der Wind bei einzelnen Böen so stark das man keinen Schritt vorwärts kam.

Brücke über dem Hoover Damm

Brücke über dem Hoover Damm

Auf der Brücke sind keine Hunde erlaubt, aber Gitti hat mit Pepsy gerne im Auto gewartet, denn es war es zu kalt und man sieht auch vom Auto aus eine ganze Menge.

Außerdem waren wir erst im März zum letzten Mal hier und verändert hat sich seitdem nichts.

Die Hoover-Talsperre (englisch: Hoover Dam, ursprünglich als Boulder Dam bezeichnet) befindet sich auf der Grenze zwischen den US-Bundesstaaten Nevada und Arizona. Ihr Absperrbauwerk staut den Colorado, der hier die Grenze zwischen Arizona und Nevada bildet, zum Lake Mead auf. Der aufgestaute See weist eine Fläche von 63.900 Hektar eine Länge von rund 170 km und eine maximale Tiefe von etwa 180 Metern auf. Mit seinem Speicherinhalt von rund 35 Milliarden Kubikmetern ist er der größte Stausee der USA.

Hoover Damm

Hoover Damm

Der Hauptzweck der Talsperre ist die kontrollierte Wasserabgabe in Arizona, Nevada und Kalifornien. Vor dem Bau beeinträchtigten regelmäßige Überschwemmungen des Colorado sowie Dürreperioden das Leben der Siedler in den Südweststaaten, insbesondere bei der Landwirtschaft. Ein weiterer Zweck der Talsperre ist die Gewinnung elektrischer Energie. Durch den Verkauf von Strom refinanzierte sich das Projekt und trägt die laufenden Wartungskosten selbst. Der Wasserdurchlauf wird abhängig von der Menge des flussabwärts benötigten Wassers geregelt. Somit hängt auch die Menge des erzeugten Stroms von der Wasserentnahme ab.

Gebaut wurde die Hoover-Staumauer zwischen 1931 und 1935 als Bogengewichtsmauer mit einer Höhe von 221 Metern und einer oberen Dicke von etwa 14 Metern. Die untere Dicke beträgt 201 Meter. Die Staumauer besteht aus rund 2,6 Millionen Kubikmeter Beton und 43.500 Tonnen Stahl. Sie wurde nicht in einem Stück gegossen, sondern aus vielen einzelnen, trapezförmigen, 1,50 Meter hohen Betonblöcken erstellt. In die Blöcke wurden ein Zoll dicke Wasserleitungen eingegossen, durch die gekühltes Wasser zirkulierte. So konnte die beim Abbinden des Betons entstehende Wärme wesentlich schneller abgeleitet werden. Wäre die Mauer als ein Block gegossen worden, sollten sonst alleine zum Aushärten rund 105 Jahre notwendig gewesen sein. Die Kühlanlagen waren in der Lage, jeden Tag 1000 Tonnen Eis zu produzieren. Zur Verbesserung der Festigkeit wurde das damals noch sehr neue Verfahren der Glasfaserarmierung eingesetzt. Das Betonieren dauerte von Juni 1933 bis März 1935. Um die Baustelle trockenzulegen, wurden auf jeder Flussseite jeweils zwei Tunnel durch die Felswände der Schlucht getrieben und der Colorado durch diese hindurchgeleitet. Der Durchmesser der Tunnel betrug 17 Meter, jeder Tunnel hatte eine Länge von 1.200 Meter

Beim Rückweg haben wir noch den Lake Mead angeschaut.

Lake Meat

Lake Mead

Zuhause im Motorhome hatten wir dann Hunger, wir beschlossen uns zwei Pizzas von Little Caesar Pizza zu holen. Die haben Pizzas abholbereit für 5 Dollar.

http://www.littlecaesars.com/OurMenu/Pizza.aspx

Hier waren die Augen größer als der Magen, die 2 Pizzas hätten für 4 Personen locker gereicht.

Lecker, aber zu viel

Lecker, aber zu viel

Donnerstag den 13.12.

Heute  haben wir beschlossen mal gar nichts zu machen. Wir haben einfach den ganzen Tag nur so vertrödelt.

Freitag den 14.12.

Wir wollen heute sehen wie die Steffi Graf wohnt. Die Adresse steht im Internet, aber das ist eine Gated Area, heißt ohne Einladung kommt man hier nicht rein. Ist aber eine schöne Gegend mit vielen großen schönen Häusern, ein armes Viertel.

Wohngebiet in Vegas

Wohngebiet in Vegas

Am Abend sind wir dann noch zu den Caktus Garden gefahren. Das ist ein großer Kakteengarten der weihnachtlich beleuchtet ist. Das kann man nicht beschreiben. Das war so gewaltig, dass man nicht sagen kann ob das jetzt kitschig ist oder nur Wahnsinn. Wahrscheinlich ein bisschen was von allem.

Cactus Garden

Cactus Garden

http://www.ethelm.com/about_us/current_events.aspx

Wir wollten dann noch zum Strip fahren, waren aber dann doch  zu müde. Im Fernsehen sahen wir dann später das es im Excalibur Casino eine Schießerei mit 2 Toten gegeben, gut das wir Zuhause waren.

Excalibur Casino

Excalibur Casino

Jetzt liegt Sigi im Sessel und schaut big bang theory und two and a half man. Das hat ihn in Deutschland nie interessiert, aber jetzt ist er ganz suechtig danach.


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Santa Fe / New Mexico

Dienstag brechen wir nach Santa Fe auf. Wir haben 260 Meilen vor uns, und werden heute den Staat Texas wieder verlassen und New Mexiko erreichen. Landschaftlich ist das ein riesen Unterschied. Texas ist großteils nur Steppe und verbranntes Land. Die  Menschen hier warten  seit langem auf den Regen. New Mexico dagegen  ist sehr bergig. Und die Felsen haben alle verschiedene Farben und Formen. Es ist wirklich genial. Unterwegs sind wir an einer Rinderfarm vorbeigekommen mit wirklich mehreren tausend Rindern, einfach amerikanische Dimensionen. Wir sind jetzt schon geraume Zeit auf der Route 66 unterwegs. Die wird vollkommen überbewertet. Das ist einfach eine lange Autobahn von Chicago bis Los Angeles.

Unser Campingplatz  liegt etwas außerhalb von Santa Fe auf einen Berggipfel und wir sind 2000 Meter über dem Meeresspiegel. Eigentlich sollte hier schon Schnee liegen, die Berge gegenüber sind 3000 Meter hoch,aber welch Glück für uns es hat tagsüber 20 Grad nur nachts ist es sehr kalt, um die 0 Grad. Der Ausblick von hier oben ist allerdings atemberaubend.

Schöner Campingplatz

Schöner Campingplatz

Mittwoch sind wir nach Santa Fe Downtown gefahren. Diese  Stadt unterscheidet sich vollkommen von allen anderen amerikanischen Städten.

Santa Fe

Santa Fe

Aufgrund seiner Geschichte hat Santa Fe mehrere historische Gebäude darunter das älteste öffentliche Gebäude der USA, der Gouverneurspalast von 1610, und die älteste Kirche der USA, die San-Miguel-Kirche aus dem Jahr 1628.

Bereits im 12. Jahrhundert bestand an der Stelle der heutigen Stadt eine Indianersiedlung. Im 16. Jahrhundert kamen die ersten Spanier. 1610 wurde Santa Fe Sitz des Gouverneurs der Provinz Nuevo Méjico des Vizekönigreiches Neuspanien. Santa Fe ist damit die älteste Hauptstadt in den USA. Die berühmten englischen Pilgerväter mit ihrem Schiff Mayflower erst mehr als zehn Jahre später die Ostküste der heutigen USA.

das älterste Gebäude der USA

das älterste Gebäude der USA

Santa Fe ist heute einer der bedeutendsten Orte der amerikanischen Kunstszene. Etwa 200 Galerien befinden sich in der Stadt. Bereits Mitte des 20. Jahrhunderts haben die Stadtväter erkannt, wie wichtig die Bewahrung und Verschönerung des Stadtbildes für ihre Stadt ist. So wurde es zur Pflicht gemacht, dass jeder Neubau im traditionellen Pueblo-Baustil zu errichten ist (Adobe-Bauweise). Erhaltene Gebäude und Anlagen wurden geschützt und restauriert. Das Ergebnis ist ein Stadtbild, das mit keiner anderen Stadt dieser Größe in den USA vergleichbar ist. Die Identifikation der Einwohner mit ihrer Stadt und die große Anziehungskraft auf Künstler und Urlauber beruht maßgeblich auf dieser Stadtplanung.

Und wenn man hier durch die Straßen läuft sieht man Künstler und Kunsthandwerk an jeder Ecke. Es ist einfach eine faszinierende Stadt die uns wirklich sehr gut gefallen hat.

wenn das Geld ausreicht

wenn das Geld ausreicht

Am Donnerstag sind wir weiter gefahren nach Gallup. Gallup liegt ca. 50 Meilen hinter Albuquerque. Der Weg dorthin war wieder von dieser einmaligen Landschaft New Mexicos geprägt.

vorbei an rote Felsen

vorbei an rote Felsen

Die Stadt selbst hat nicht viel zu bieten außer den zweit meist frequentierten Wal Mart weltweit.

An der Kasse hat uns dann so ein junger Mitarbeiter gefragt wo wir herkommen. Auf unsere Antwort aus Deutschland frägt uns der doch glatt ob wir Hitler mögen. Da fällt dir erst mal nichts mehr ein.

Auf den weiten Wegen zwischen den Städten haben wir keinen Radio Empfang. Da unser Motorhome mit einen Sirius Satelitenradio ausgestattet ist, hat Sigi sich entschlossen das Satellitenradio anzumelden.

Normalerweise ist alles dafür in unserem Wohnmobil vorgesehen, aber der Vorbesitzer hat aus welchen Gründen auch immer den Antennenstecker abgezwickt. Daraufhin hat Sigi alles zerlegt, ist zum Baumarkt gefahren, hat nicht alles bekommen und die Antenne war auch nicht die Richtige. Er hat es zwar hinbekommen aber geflucht hat er ganz schön. Nachts mussten wir dann unseren Wasserschlauch abstecken, weil er sonst wieder eingefroren wäre. Wir hatten nachts 7 Grad Minus, aber Tagsüber hatte es gleich wieder um die 20 Grad.

Als wir heute Samstag alles zur Abfahrt fertig gemacht haben, ist eine Stütze von unserem Wohnmobil nicht eingefahren. Sigi hat sich dann unters Wohnmobil gelegt und musste das Ding händisch ein kurbeln. Er hatte nicht das optimale Werkzeug es war noch saukalt und er musste fast eine Stunde kurbeln bis das blöde Ding drin war. Fragt mal nicht wie seine Laune war.

Jetzt sind wir in Williams dem Eingang zum Grand Canyon. Die Stütze geht momentan und ich hoffe das bleibt so. Wir waren auch schon im Baumarkt Werkzeug kaufen, aber ich hoffe sehr, dass wir  es nicht brauchen.

Morgen fahren wir zum Grand Canyon und dann weiter nach Los Angeles hier wird es nämlich langsam Winter und das wollten wir ja nicht mehr.


Ein Kommentar

Is this the way to Amarillo

Mittwoch haben wir am KOA Campingplatz in Wellington (30 Minuten hinter Wichta) unser Lager aufgeschlagen.

Wenig los am Campingplatz

Wenig los am Campingplatz

Ist ein ziemlich neuer Campingplatz, sehr ruhig, es haben nur 3 Camper hier übernachtet.  Aber in 500 Meter Entfernung war ein Eisenbahn Rangierbahnhof, die ganze Nacht haben die Wagons gerumpelt und die Loks getrötet. Am Nachmittag haben wir uns noch die Stadt Wellington angeschaut, hier gab es nicht zu sehen.

Donnerstag sind wir gleich in der Früh in die Stadt Wichita, Kansas gefahren. Auf den Weg dahin sind wir an einer Herde Longhorn Bullen vorbeigekommen, richtig große Tiere sind das mit mächtigen Hörner.

Wieso heißen die Longhorn?

Wieso heißen die Longhorn?

Ich habe natürlich aus dem Auto aussteigen müssen um mir das aus der Nähe anzuschauen. Die Bullen sind dann auch gleich zu mir gelaufen, aber zum Glück waren 5 Reihen Stacheldraht und ein Strom Weidezaun zwischen uns.

Wichita ist die größte Stadt im Staat Kansas mit ca. 384000 Einwohnern, die Stadt liegt am Arkansas River. In Wichita haben viele Flugzeugfirmen ihre Werke, unter anderem Airbus, Boeing, Cessna, Mooney und Beechcraft, also viel Industrie hier. Wir haben uns die Altstadt angeschaut (Bricktown) alles alte Ziegelgebäude,  Coleman hat hier seinen Firmensitz mit Museum und Werksverkauf. Dann sind wir zum Keeper of the Plains gefahren, ist eine 13,4 Meter hohe Metallstatue am Arkansas River, sehr schön gemacht mit schönen Anlagen um die Statue rundum.

Keeper of the Plains

Keeper of the Plains

Am Abend bin ich dann zum Rangierbahnhof gefahren um für Edgi einige Zug Bilder zu machen, aber außer Wagon´s soweit das Auge reicht war keine Lok zu sehen. Also bin ich einige Meilen aus der Stadt raus zum nächsten Bahnübergang gefahren und hab auf den nächsten Zug gewartet. Auf der anderen Seite der Gleise haben 2 Jungs mit Gewehr und Pistole rumgeballert. Als der Zug nach einigen Minuten vorbei war, waren die auch verschwunden.

Warten auf den Zug

Warten auf den Zug

Freitag sind wir dann nach Oklahoma City gefahren. Für die Fahrt dahin haben wir einen Mautpflichtigen Highway gewählt, für die 150 Meilen haben wir dann 10,50 Dollar bezahlt (für 4 Achsen, denn wir haben ja noch unser Auto hinten dran hängen), geht ja noch. Die Landschaft änderte sich vom flachen Farmland über Hügel mit Wald bis zur bergigen Prärie. In Oklahoma City (1,250 Mio. Einwohner) angekommen hat sich unser Navi überhaupt nicht mehr ausgekannt, die bauen hier 5 spurige Straßen in jede Richtung und reißen die alten ab, ohne die Navikarten zu ändern. Wir sind dann immer geradeaus auf dem Highway geblieben und  haben unseren Campingplatz gefunden.

Hinter unseren Campingplatz hatten sie ein paar Bisons hinter dicken Zäunen, ganz schön kräftige Tiere.

Bison für Büffelburger

Bison für Büffelburger

Durch Oklahoma City geht die Route 66, ist aber nichts besonderes zum Anschauen. Außerhalb der Stadt sind große Ranchen mit bescheidenen Häusern, hier sind die einzelnen Ställe schon so groß wie woanders die Häuser.

nette Hauseinfahrt

nette Hauseinfahrt

In Downtown haben sie ein paar Wolkenkratzer, der höchste ist der Devon Tower mit 257 Meter hoch. Wir haben im Hilton Hotel den Weihnachtsbaum angeschaut, und die Innenstadt ist schön geschmückt.

Wolkenkratzer

Wolkenkratzer

Abends haben wir Pepsy im Motorhome gelassen und haben uns die Stadt bei Nacht angeschaut. Die haben hier Kanäle ähnlich wie in Venedig und wir haben dann eine Bootsfahrt gemacht, im Anschluss sind wir dann in ein Steakhaus zum Essen gegangen. Hier war alles voll, wir hatten zur Auswahl eine ¾ Stunde warten für einen Tisch, oder an der Bar Essen. Wir haben uns für die Bar entschieden und lecker gespeist.

Känale mit Beleuchtung

Känale mit Beleuchtung

Samstag sind wir wieder früh aufgebrochen um nach Amarillo zu fahren, sind 250 Meilen. Wir sind jetzt vom Staat Oklahoma nach Texas unterwegs. Texas ist nach Alaska der zweitgrößte Bundesstaat von der Fläche und der zweitgrößte nach Kalifornien von der Bevölkerungszahl. Hier ist alles riesengroß, von den Abständen der einzelnen Ortschaften bis zu den Raststätten auf den Highways.

Raststätten WC in Texas

Raststätten WC in Texas

Wir sind jetzt von Meeresspiegelhöhe wieder auf 1100 Meter Höhe gekommen. In Amarillo angekommen bin ich dann gleich zum Tanken gefahren, der Tank war leer. Nach 150 Dollar schaltete die Zapfsäule ab, beim nächsten Versuch weiter zu Tanken war dann meine Kreditkarte gesperrt.

Heute hat dann meine nette Bankberaterin Cindy wieder meine Karte freigeschalten. Sie wurde aus Sicherheitsgründen gesperrt, weil so viel in unterschiedlichen Städten getankt wurde.

Die Stadt Amarillo liegt im Nordwesten von Texas, im Texas Panhandle. Bei dieser Landschaft handelt es sich um ein flaches, relativ baumloses und regenarmes Gebiet. Den letzten Regen hatten sie im September, hier ist alle dürr und sie warten dringend auf Regen. Wir waren noch im Walmart beim Einkaufen, und als wir rauskamen hat es überall nach Rinder gestunken. Amarillo ist ein großer Bauernhof.

Hier das passende Lied https://www.youtube.com/watch?v=qn0iP1pAr_4

In der Nacht hatten wir sehr starken Wind, das Motorhome hat geschaukelt wie ein Boot. Ich habe dann das große Slide Out eingefahren, dann war es etwas ruhiger.

Heute Morgen bin ich noch mit dem Honda durch eine Waschstraße gefahren, beim letzten Campingplatz hatten wir einen Schwarm Vögel in dem Baum über dem Auto, mir war es schon direkt peinlich mit so einem dreckigen Auto an die Waschstraße zu fahren, aber jetzt ist es wieder sauber. Dann habe ich mir eine Rinderauktion hier angeschaut. Das müsste man einmal den deutschen Kühen zeigen wie die hier mit den Tieren umgegangen wird, die würden dann meinen sie wären im Himmel.

Viehauktion

Viehauktion

überall Rinder

überall Rinder

Den Nachmittag haben wir noch schön in der Sonne bei 25 Grad verbracht, in der Zeit hat Gitti Weihnachtskarten schon geschrieben, weil wir nicht wissen wann wir das nächste Postamt finden und sie will wie immer vorbereitet sein.