Familie Herian in den USA

Unsere Auswanderung in die USA


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Zurück nach Florida

Jetzt sind wir schon wieder eine Woche unterwegs und haben wieder viel erlebt.

Letzten Sonntag sind wir gleich in der Früh weiter Richtung Florida gefahren. Das Wetter war in Galveston an der Küste nicht besonders, wir hatten hier die letzten Tage immer Nebel.

Küste von Galveston

Küste von Galveston

An der Autobahn entlang sind hier in Texas riesige Industrieanlagen. Da wundert mich nichts mehr wenn nach einem Hurrikane das ganze Land zum Erliegen kommt, dann steht ja das halbe Land.

Industriegebiete an der Küste

Industriegebiete an der Küste

Wir haben dann irgendwann das Ende von Texas erreicht und haben jetzt einen Eindruck gewonnen wie groß Texas ist. Texas hat eine Fläche von 696200² km und ist damit fast doppelt so groß wie Deutschland, das hat sich ganz schön gezogen bis wir die Staatsgrenze erreicht haben. Während der Fahrt regnetet es immer heftiger und entlang der Autobahn war schon alles überflutet.

Überschwemmung

Überschwemmung

Wir haben dann einen Campingplatz für die Nacht gesucht, der Platz war auch schon ganz schön überschwemmt. Im Fernsehen haben sie den ganzen Abend die Überschwemmungswarnungen für unser Gebiet gesendet, wir machten uns schon Sorgen ob wir mit dem Motorhome wegschwimmen.

Am nächsten Morgen regnete es in Strömen weiter und ich musste bei diesen schlechten Wetter das Motorhome reisefertig machen. Es regnete den ganzen Tag über, so beschlossen wir so weit wie möglich durch zu fahren um aus den schlechten Wetter rauszukommen. So haben wir den Staat Lousiana, Missisippi und Alabama in einem Rutsch hinter uns gelassen und sind bis nach Pensacola durchgefahren. Hier war es schön Trocken und Warm und wir fühlen uns Zuhause.

Am nächsten Tag (Dienstag) haben wir das Postfach gecheckt, unsere Vorräte wieder aufgefüllt und uns einen Tag Ruhepause in der Sonne gegönnt. Wir haben uns gleich einen Campingplatz ausgesucht auf den wir dann die nächsten Wochen bleiben könnten, um zu sehen wie der Campingplatz so ist. Alles ist hier soweit in Ordnung, so haben wir uns für das nächste Monat vormerken lassen.

Endlich wieder Sonne

Endlich wieder Sonne

Mittwoch machten wir uns auf Richtung Orlando –  Tampa. In der nähe von Tampa ist einen Fertighaus Fabrik mit der größten Musterhaus Ausstellung in Florida. Nach ungefähr der halben Strecke suchte wir uns einen Campingplatz. Der Platz war spärlich besucht und nicht besonders gepflegt, aber wir brauchen ja das außen rum nicht. Als ich das Wasser anschließen wollte kam nur braunes Wasser aus der Leitung. Ich ließ das Wasser über eine Stunde laufen, es wurde nicht klar. So verzichtete ich darauf das Wasser anzuschließen und benutzten unser eigenes Wasser aus unseren Tank.

Donnerstag haben wir dann einen Campingplatz in der Nähe von Tampa erreicht. Der Campingplatz ist wie ein eigenes Dorf mit Straßennamen und hat ca. 800 Stellplätze.

Campingplatz

Campingplatz

Die meisten Leben hier für immer oder verbringen den Winter hier, es ist auch schön angenehm warm mit 28 Grad im Schatten. So kann man den Winter gut rumbringen. Der Nachteil von der Gegend ist der starke Verkehr auf den Straßen, die Hauptstraße ist 4 Spurig in alle Richtungen und fast immer voll. In unserer Nachbarschaft vom Campingplatz sind lauter Erdbeerfelder, jetzt ist Erntezeit und man sieht überall die Mexikaner beim pflücken.

Erbeeren Ernte

Erbeeren Ernte

Gitti hat Beim Einchecken (ich hätte das klein geschrieben, aber Gitti meint Groß wäre richtig) wieder eimal jemanden kennen gelernt, und weil der unbedingt Wiener Schnitzel essen wollte hat sie zum Abendessen Schnitzel gemacht. Der Kerl war total glücklich über seine Schnitzel die er aus seinem Deutschland Besuch kannte.

Freitags morgens sind wir zur Hausausstellung nach Plant City gefahren. Wir haben uns die Produktion der Häuser angeschaut und im Anschluss die Musterhäuser. Die Raumaufteilung und der offenen Wohnbereich hat uns sehr gut gefallen, die Preise sind auch in Ordnung. Zurück im Motorhome hat Gitti über die Fertighaus Firma recherchen gemacht und das Ergebnis hat uns nicht gefallen.

Wir werden kein Fertighaus kaufen, das gibt nur Ärger.

Musterhaus

Musterhaus

Schlafzimmer mit ausreichen Platz

Wohnzimmer

Wohnzimmer

noch ein Wohnzimmer

noch ein Wohnzimmer

Da wir eigentlich am Samstag uns weitere Musterhäuser anschauen wollten und jetzt doch kein Fertighaus kaufen, beschlossen wir zu Ikea zu fahren und uns hier die Küchen anzuschauen.

In den meisten amerikanischen Häusern sind die Küchen mit enthalten,  da wir aber keine alte Küche wollen, schauen wir uns mal um.

Die Ikea sind genau so aufgebaut wie in Deutschland. Wenn man in den neuen Ikea in München Brunthal geht ist der hier in Tampa genau das gleiche. Nur die Küchen und Betten sind unterschiedlich gegenüber Deutschland. Die Betten sind höher und die Küchen sind größer außerdem sind alle Arbeitsplatten aus Stein, Holz oder Kunststoff haben sie nicht.

Zum Mittagessen haben wir uns noch Köttbula vom Schweden genehmigt und wenn wir schon hier sind kann man gleich noch ein bisschen Deko Sachen einkaufen, Ikea halt.

Ikea Küche USA

Ikea Küche USA

Am Nachmittag sind wir dann noch zu Aldi gefahren, der war nicht weit von unseren Campingplatz entfernt. Auch hier das gleiche wie in Deutschland, ähnlich gebaut, die Regalaufteilung die gleiche und für Amerikaner unvorstellbar für den Einkaufswagen 25 Cent Pfand reinstecken. Es war auch nicht besonders viel los und wir haben unsere Vollkornbrot Reserven wieder aufgefüllt.

Aldi USA

Aldi USA

Heute Sonntags machten wir uns wieder auf den Heimweg Richtung Pensacola. Morgen werden wir noch einen Zwischenstopp in Panama City bei unseren Freunden Bill und Ursula  machen. Heute Abend habe ich zm Grillen mein neues Spielzeug ausprobiert. Ich habe jetzt eine Wireless Grillthermometer, jetzt brauche ich nicht mehr am Grill zu stehen sonderen ich kann entspannt von der Ferne den Garzustand kontrollieren.

mein neues Grill Thermometer

mein neues Grill Thermometer

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Richtung Texas

Montag den 7.1. sind wir von Benson weiter Richtung Osten unterwegs. Wir sind auf ca. 1400 Metern über den Meeresspiegel unterwegs und fahren immer wieder über Pässe, und haben mittlerweile den Bundesstaat Arizona verlassen und sind in New Mexico. Die Berge zur unseren Rechten sind Schnee bedeckt, es scheint die Sonne aber es geht ein kalter Wind.

wir brauchen keinen Schnee

wir brauchen keinen Schnee

Wir übernachten in Las Cruces in New Mexico. Als wir hier am Campingplatz ankamen war im Schatten noch Schnee. Den Wasser und Abwasserschlauch vom Motorhome habe ich vorsichtshalber nicht angeschlossen, heute morgen war am Campingplatz in Benson alle Scheiben zugefroren. Außerdem müssen wir morgen so früh wie möglich losfahren, wir haben eine Etappe mit über 300 Meilen vor uns.
Zum Abendessen hat Gitti ihr Weihnachtsgeschenk ausprobiert. Eine Grün beschichtet Pfanne, bei der nichts mehr haften bleibt, funktioniert wirklich, eine Teflonpfanne kann da nicht mithalten.

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Dienstag den 8.1sind wir wieder 300 Meilen gefahren. Wir sind jetzt ziemlich nahe an der Grenze zu Mexiko, manchmal können wir den Grenzzaun sehen. Auf der Interstate kamen wir in eine Kontrolle, da wir aber Einheimische sind hat man uns ohne Kontrolle weiterfahren lassen. Wir sind abermals über viele Bergpässe gefahren und teilweise war Schnee neben der Straße.

Durch die Berge durch

Durch die Berge durch

Wir übernachten in Ft. Stockton auf einem Campingplatz der auf einem Berggipfel liegt. Allmählich haben wir genug von den Bergen und freuen uns auf das flache Land und das Meer. Nach so viel Strecke hat unser Pferdchen wieder Durst, an der Tankstelle hier habe ich 220 Liter eingefüllt.
Außerdem haben wir schon wieder eine neue Zeitzone erreicht, man hat mir heute meine Mittagspause gestohlen. Wir wollen um 12 Uhr eine kleine Pause machen, 10 Minuten vor 12 wechselten wir die Zeitzone, schwupp war es 10 vor 1 und meine Pause vorbei. Pech gehabt. Für die nächsten Tage aber bleiben wir in dieser Zeitzone, ich komme sonst mit den Uhren umstellen nicht mehr nach.

Mittwoch den 9.1. sind wir weiter Richtung San Antonio unterwegs. Es hat in der Nacht begonnen zu Regnen und der Campingplatz war in der Früh ein einziges Schlammfeld. Wir haben in Ft. Stockten übernachten, diese Stadt ist nicht auf Regen eingestellt, sie haben keine Straßenentwässerung, das Wasser stand schön hoch in den Straßen. Mit unseren Motorhome war dies kein Problem, wir sind überall durchgepflügt, und haben dabei die Autos neben uns nass gespritzt.

Vor San Antonio

Vor San Antonio

Bis nach San Antonio waren es 320 Meilen zu fahren, es blies die ganze Zeit über ein stärker Nordwind, das Motorhome hat teilweise ganz schön gewackelt, sind aber nach 7 Stunden am Ziel San Antonio angekommen.

Donnerstag den 10.1. haben wir wieder einmal ausschlafen können. Wir haben uns die Stadt angeschaut, es gibt hier einen Riverwalk der wird empfohlen ihn anzuschauen.

Riverwalk

Riverwalk

Wir sind die 2 Meilen mit Pepsy gelaufen, dann war sie müde und wir sind zurück ins Motorhome. Nachmittags haben wir Freunde von Dieter besucht, die leben hier in San Antonio. Wir wurden wie überall sehr freundlich aufgenommen und haben nach 2 Stunden Kaffee trinken und tollen Gastgeschenken die Heimfahrt angetreten. Die Verkehrsregelung hier in San Antonio ist katastrophal, die Schilder sagen gerade aus, und schwups soll man schnell links abbiegen, es gibt teilweise keine Beschilderung der Einfahrten auf die Interstate, man fährt einfach von der Straße links weg und schon ist man auf der Autobahn, oder man hat 2 Ausfahrten in einer Ausfahrt, es gibt dann Ausfahrt A und B. So kompliziert ist es nicht einmal in Los Angels, die spinnen die Texaner.

Freitag den 11.1 machen wir uns auf den Weg nach Galveston.

nach Galveston

nach Galveston

Die Nichte von Terry lebt hier und wollte uns unbedingt kennenlernen. So sind die Amerikaner, meine Freunde sind auch deine Freunde. Galveston liegt an der Küste und unser Campingplatz ist direkt am Strand. So hat Pepsy wieder ihren Spass am Strand, nur das Wetter ist nicht so schön.

Pepsy und der Strand

Pepsy und der Strand

Es ist zwar über 20 Grad warm, aber es liegt ein dicker Nebel über der Stadt, außerdem ist viel Salzgischt in der Luft und legt eine schöne Schicht über alles. Am Abend haben wir uns mit Loy in der Stadt zum Abendessen getroffen. Wir sind in ein Lokal abseits der Touristenmeile gegangen, das Essen war hervorragend.

Nach dem Abendessen

Nach dem Abendessen

Samstag den 12.1.bin ich nach Housten ins Nasa Space Center Gefahren. War ein richtiger schöner Tag und ich habe die orginale Steuerzentrale

Housten wir haben ein Problem, ich war da.

Housten wir haben ein Problem, ich war da.

der Apollomisionen gesehen. Die Führung ging durch das ganze Werksgelände der Nasa und man konnte auch all die aktuellen Projekte anschauen.

Jetzt wir es langsam Zeit das wir aus dem Staat Texas herauskommen aber wir haben noch einige Meilen vor uns.


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On the Road again

Mittwoch den 2.1.2012 sind wir früh aufgestanden um einen Campingplatz zu reservieren. Unsere Freunde hier in Los Angeles verbringen jedes Jahr eine Woche in Carlsbad am State Park ihren Urlaub. Wie 1 Million andere Leute aus Los Angeles möchte jeder einen Platz auf diesen Campingplatz haben, er hat aber nur 200 Stellplätze. Die Reservierung der Plätze war heute ab 8 Uhr möglich, und innerhalb wenigen Minuten war alles ausgebucht. Cheri so wie ihre Nachbarn haben keinen ergattert, habe die Herian´s hatten Glück und konnten 2 Plätze reservieren. Der Tag war für die Smith Family gerettet.

Abends sind wir noch zu In and Out Burger gefahren und haben uns leckere Double – Double Burger Animal Style geholt.

Abendessen von In and Out Burger

Abendessen von In and Out Burger

Donnerstag habe ich das Wohnmobil geputzt, den Wassertank komplett aufgefüllt (90 Gallonen Wasser passen da rein) und alles wieder reisefertig gemacht. Außerdem waren wir beim Einkaufen und haben unsere Vorräte wieder aufgefüllt.
Bei der Smith Familie gab es zum Abendbrot dann für alle Köttbula aus der Ikea Kühltheke.

Freitag den 4.1.2012 sind wir für am Morgen aufgebrochen und haben Terry in der Magnolia Ave abgeholt. Wir sind dann in die Wüste nach Jenderson (hinter Appel Valley) gefahren, Cherry und Terry haben hier ein Ferienhaus auf 2 Hektar Land. Der Nachbar Jim hat vorher schon alles ausgemessen, damit unser Motorhome schön gerade steht und wir nicht rangieren müssen.

Parken in der Auffahrt vom Ferienhaus

Parken in der Auffahrt vom Ferienhaus

Nachmittags haben wir mit der Nachbarin und der Smith Family eine kleine Wanderung auf einen nahegelegenen Berg gemacht. Pepsi hatte wieder einmal richtig Spaß überall hinlaufen zu können wie sie will, und nicht an der Leine zu sein. Wir haben Stöcke bekommen, damit sollen wir die Schlangen verjagen die uns über den Weg laufen. In der Nacht sind dann die Coyoten um das Motorhome geschlichen, wir haben sie heulen gehört.

Bergkameraden

Bergkameraden

Samstag den 5.1. haben wir uns Richtung unsere Heimat Pensacola gemacht. Wir sind durch das Mojave Desert und entlang des Joshua Tree National Park gefahren, die Landschaft war wieder einmal sehr beeindruckend. Der Park ist benannt nach den Joshua Tree Bäumen.

Joshua Trees

Joshua Trees

Kurz hinter der Staatsgrenze von Kalifornien zu Arizona sind wir zum Tanken herausgefahren. Das war dann wie in Österreich zu tanken, lange Warteschlange vor den Zapfsäulen weil hier der Sprit 40 Cent die Gallone billiger ist als in Kalifornien. Wir übernachten auf einen Campingplatz in Quartzside, das ist eine kleine Stadt im Westen von Arizona mit ca. 4000 Einwohnern.
Die Stadt ist berühmt für ihre Edelsteinbörsen, die während der Monate Januar und Februar 1,5 Millionen Besucher anlocken. In den Wintermonaten kommen Tausende Camper aus den Nordstaaten der USA und aus Kanada. Das ist wie eine Stadt nur mit Wohnmobilen, im März ist dann alles vorbei und die Stadt ist wie ausgestorben. Pepsy hat sich heute den ganzen Tag fast nicht bewegt, sie hat wahrscheinlich einen Muskelkater vom Wandern.

Heute Sonntag den 6.1. fahren wir weiter Richtung New Mexico. Wir sind jetzt im Bundesstaat Arizona und haben durch die Zeitzone wieder eine Stunde weniger als in Kalifornien

Sonnenuntergang in Quartz

Sonnenuntergang in Quartz

Das Aufstehen in der Früh war ganz schön schwer, sind aber schon früh vom Campingplatz weggekommen. Wir sind heute über 300 Meilen gefahren und übernachten in einer Stadt Namens Benson wieder mitten in der Wüste. Beim Tanken heute war wieder meine Kreditkarte gesperrt, die glauben wohl das hier keiner so viel Sprit braucht wie wir mit unseren Motorhome. Ich habe gleich eine E-Mail an meine Bank geschickt, damit sie die Karte wieder entsperren können. Wir fahren jetzt den 2. Tag auf der Interstate 10 entlang, diese Autobahn bringt uns bis nach Florida.

Immer Richtung Osten

Immer Richtung Osten

Auf der Strecke heute sind wir durch Phoenix durchgefahren, Phoenix ist die Hauptstadt und die größte Stadt des US-Bundesstaats Arizona, sowie die sechstgrößte Stadt der Vereinigten Staaten. Das hat sich ganz schön gezogen bis wir durch diese Stadt durch waren, denn sie hat eine Fläche von 1.230,5 km², München hat nur eine Fläche von 310,43 km². Am späten Nachmittag sind wir dann hier in Benson eingetroffen.

Sonnenuntergang in Benson

Sonnenuntergang in Benson


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Happy New Year

Wir sind jetzt seit dem 19. Dezember hier in Los Angeles. Wir haben einen Platz auf dem Orangeland RV Park, dies ist ein sehr schöner Campingplatz mitten in Orange. Beim Einchecken haben wir schon unsere Weihnachtsgeschenke von dem Platzbetreiber bekommen. Auf dem Campingplatz sind überall Orangen, Grapefruit und Zitronenbäume und man kann sich so viele Früchte pflücken wie man will. Man kann sich Pflückstangen ausleihen und wer zu faul ist kann sich die Früchte kostenlos bei der Rezeption holen. Die Navel Orange sind von Dezember bis Februar erntereif, die Valencia Orange erst Ende Februar, die Mandarinen sind von Dezember bis Ende März und die Zitronen kann man das ganze Jahr über ernten. Wenn man das Obst aber jederzeit haben kann wird das auch irgendwann langweilig.

frische Orangen

frische Orangen

Den größten Teil unsere Zeit verbringen wir mit unseren Freunden Chery, Terry und den Rest der Smith Familie. Den 24. Dezember (den Deutschen Weihnachten) verbrachten wir bei Greg und seiner Familie. Es hat leckere Tacos mit Hühnchen Fleisch und leckere grüner Sauce zum Essen gegeben, und im Anschluss gab es für die Kinder eine kleine Bescherung von uns, weil bei uns schon am 24. das Christkind kommt. Santa Claus kommt erst in der Nacht vom 24. auf dem 25.

Für dieses Jahr hatten sie hier in den USA ein Radar entwickelt, wo sie Santa Claus auf der ganzen Welt erfassen können, die Kinder können hier anrufen.  So konnten sie vorausberechnen das Santa Claus zwischen 21 Uhr und 1 Uhr in Los Angeles sein wird. Er bringt aber nur Kinder die zu dieser Zeit schon schlafen Geschenke. Für Santa wird eine Schale mit Keksen, für die Rentiere mit Möhren hingestellt und an nächsten Morgen sind die Kekse alle aufgegessen, nur von den Möhren sind noch welche übrig.

Am 25. Dezember morgens hat dann Santa Claus (der nette Nachbar gegenüber) ein Paket vor unsere Wohnmobil Türe gestellt, wir haben uns sehr gefreut.

Am Nachmittag war dann Bescherung bei der Smith Familie zu Hause, und weil wir das ganze Jahr so brav waren hat uns Santa Claus auch hier etwas gebracht.CIMG8247

Am nächsten Abend sind wir mit unseren Nachbaren von Campingplatz Ard und Lenni zum Mexikaner zum Essen gefahren. Wir haben uns schon vorher informiert was die Spezialität von diesem Restaurant ist und haben Borittos ausgewählt. Ich habe einen Chicken Boritto, Gitti hat einen Fleisch Boritto mit Bohnen gewählt, beide in „wet“ Ausführung, also mit Sauce. Es waren beide sehr leckere und wir hatten dann im Anschluss noch viel Spaß mit dem Nachbarn in ihrem Wohnmobil.

Donnerstag bin ich zum Strand nach Huntigton Beach gefahren. Ich habe auch gleich einen Parkplatz gefunden und bin dann ein bisschen den Strand entlang gewandert und habe mir die schönen Häuser  direkt am Strand angeschaut, nicht schlecht wenn man hier wohnen kann.

Strand mit netten Häusern

Strand mit netten Häusern

Zurück im Wohnmobil habe ich mir dann die Immobilien Preise für diese Gegend angeschaut, unter 4,2 Mio. Dollar ist hier nichts zu bekommen. Dies ist dann doch etwas über meinem Budget, so etwas über 4,1 Mio. darüber, wird wohl nichts draus. Aber ich kann mir ja vielleicht später mal so ein Haus kaufen.

Diese Woche war ich noch mit Terry im Kino. Der Kinokomplex hat 14 Säle und ist gleich um die Ecke vom Campingplatz. Wir haben uns Django Unchained angeschaut.

Django Unchained

Django Unchained

Mir hat der Film sehr gut gefallen, ist der Trentino Styl, mit viel Blut und Ballerei. Einer der Schauspieler ist Cristopher Walz, er spielt einen deutschen Kopfgeldjäger, die Frau von Django ist eine schwarze Sklavin mit dem Namen Brunhilde und spricht ebenfalls Deutsch. Das lustige hier bei den Amerikaneren ist, es ist immer die orginal Sprache, das heißt es wird Deutsch in den Film gesprochen und ist dann mit Englischen Untertiteln übersetzt.

Sonntags ist dann Gitti mit den Mädels der Smith Family zum Shoppen gefahren. Die Mädels wollten zu einer bestimmten Mall, wie ca. 100 000 andere Leute auch. Ich habe sie vor den Eingang abgesetzt, es gab keine freien Parkplätze, alles war voll. Nach ein paar Stunden habe ich sie dann wieder abgeholt und dann den Los Angeles Straßenverkehr  voll genießen können. Ich bin dann mit Navi zurück zu Cheris Haus gefahren, an einer 7 spurigen Autobahn meinte dann das Navi ich soll mich links auf der Interstate halten, so wechselte ich auf die dritte Spur von Links, dann bin ich auf alle Fälle richtig. Kurz darauf kamen noch 3 abbiege Spuren zu den 7 hinzu, dann meint das Navi ich soll die Ausfahrt rechts abbiegen. So schnell mal 7 Spuren rechts rüber schwenken war dann nicht, wir sind dann bei der nächst möglichen Ausfahrt raus gefahren.

Am Sylvester Tag war es schön warm, da bin ich gleich einmal ins Fitness Studio hier am Campingplatz gegangen um Platz für neue Kalorien zu schaffen.

Hier am Campingplatz kann man sein Auto oder Wohnmobil waschen, da habe ich den Honda auch gleich noch eine Reinigung verpasst, dass jetzt wenigstens einer sauber ins neue Jahr geht.

Am Abend sind wir mit der kompletten Smith Familie zum Chinesen zum Essen gegangen. Es gab für die männlichen Gäste Happy New Year Hüte, für die Mädels Kronen und für alle Kinder noch Tröten. Zum Essen gab es ein Menü für 11 Personen komplett mit Vorspeisen, Suppe, 5 Hauptgängen und Nachspeise.

Ess das der Tisch durchhängt

Ess das der Tisch durchhängt

Es war sehr gut, hat aber mit den Chinesischen Essen wie wir es in Deutschland haben wenig Ähnlichkeit. Muggus hätte ihre Freude hier gehabt. Um ca. 10 Uhr sind wir wieder zurück zum Motorhome gefahren, Gitti muss ins Bett, denn sie muss morgen früh um 4 Uhr aufstehen.

Sylvester Feuerwerk gibt es hier nicht, nur das große Feuerwerk von Diesneyland. Für private Personen ist Feuerwerk verboten, man kann auch hier nirgends Raketen kaufen, weil es zu gefährlich ist, man könnte sich verletzen oder etwas abbrennen. Ich kann ein vollautomatisches Sturmgewehr mit 30.000 Schuss Munition kaufen, aber Feuerwerk geht gar nicht.

Das Feuerwerk von Diesneyland war dafür so laut, als wenn ein Krieg ausgebrochen wär, das ganze  Wohnmobil hat es durchgerüttelt. Pepsy hat entspannt mit Gitti im Bett alles verschlafen.

Heute Morgen ist dann Gitti zur Rose Parade aufgebrochen. Infos dazu gibt es die nächsten Tage.


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2012 Jahresüberblick (Statistik)

Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2012 an.

Hier ist ein Auszug:

600 Personen haben 2012 den Gipfel des Mount Everest erreicht. Dieser Blog hat 2012 über 4.900 Aufrufe bekommen. Hätte jede Person, die den Gipfel des Mount Everest erreicht hat, diesen Blog aufgerufen, würde es 8 Jahre dauern, um so viele Aufrufe zu erhalten.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.