Familie Herian in den USA

Unsere Auswanderung in die USA


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On the Road again

Mittwoch den 2.1.2012 sind wir früh aufgestanden um einen Campingplatz zu reservieren. Unsere Freunde hier in Los Angeles verbringen jedes Jahr eine Woche in Carlsbad am State Park ihren Urlaub. Wie 1 Million andere Leute aus Los Angeles möchte jeder einen Platz auf diesen Campingplatz haben, er hat aber nur 200 Stellplätze. Die Reservierung der Plätze war heute ab 8 Uhr möglich, und innerhalb wenigen Minuten war alles ausgebucht. Cheri so wie ihre Nachbarn haben keinen ergattert, habe die Herian´s hatten Glück und konnten 2 Plätze reservieren. Der Tag war für die Smith Family gerettet.

Abends sind wir noch zu In and Out Burger gefahren und haben uns leckere Double – Double Burger Animal Style geholt.

Abendessen von In and Out Burger

Abendessen von In and Out Burger

Donnerstag habe ich das Wohnmobil geputzt, den Wassertank komplett aufgefüllt (90 Gallonen Wasser passen da rein) und alles wieder reisefertig gemacht. Außerdem waren wir beim Einkaufen und haben unsere Vorräte wieder aufgefüllt.
Bei der Smith Familie gab es zum Abendbrot dann für alle Köttbula aus der Ikea Kühltheke.

Freitag den 4.1.2012 sind wir für am Morgen aufgebrochen und haben Terry in der Magnolia Ave abgeholt. Wir sind dann in die Wüste nach Jenderson (hinter Appel Valley) gefahren, Cherry und Terry haben hier ein Ferienhaus auf 2 Hektar Land. Der Nachbar Jim hat vorher schon alles ausgemessen, damit unser Motorhome schön gerade steht und wir nicht rangieren müssen.

Parken in der Auffahrt vom Ferienhaus

Parken in der Auffahrt vom Ferienhaus

Nachmittags haben wir mit der Nachbarin und der Smith Family eine kleine Wanderung auf einen nahegelegenen Berg gemacht. Pepsi hatte wieder einmal richtig Spaß überall hinlaufen zu können wie sie will, und nicht an der Leine zu sein. Wir haben Stöcke bekommen, damit sollen wir die Schlangen verjagen die uns über den Weg laufen. In der Nacht sind dann die Coyoten um das Motorhome geschlichen, wir haben sie heulen gehört.

Bergkameraden

Bergkameraden

Samstag den 5.1. haben wir uns Richtung unsere Heimat Pensacola gemacht. Wir sind durch das Mojave Desert und entlang des Joshua Tree National Park gefahren, die Landschaft war wieder einmal sehr beeindruckend. Der Park ist benannt nach den Joshua Tree Bäumen.

Joshua Trees

Joshua Trees

Kurz hinter der Staatsgrenze von Kalifornien zu Arizona sind wir zum Tanken herausgefahren. Das war dann wie in Österreich zu tanken, lange Warteschlange vor den Zapfsäulen weil hier der Sprit 40 Cent die Gallone billiger ist als in Kalifornien. Wir übernachten auf einen Campingplatz in Quartzside, das ist eine kleine Stadt im Westen von Arizona mit ca. 4000 Einwohnern.
Die Stadt ist berühmt für ihre Edelsteinbörsen, die während der Monate Januar und Februar 1,5 Millionen Besucher anlocken. In den Wintermonaten kommen Tausende Camper aus den Nordstaaten der USA und aus Kanada. Das ist wie eine Stadt nur mit Wohnmobilen, im März ist dann alles vorbei und die Stadt ist wie ausgestorben. Pepsy hat sich heute den ganzen Tag fast nicht bewegt, sie hat wahrscheinlich einen Muskelkater vom Wandern.

Heute Sonntag den 6.1. fahren wir weiter Richtung New Mexico. Wir sind jetzt im Bundesstaat Arizona und haben durch die Zeitzone wieder eine Stunde weniger als in Kalifornien

Sonnenuntergang in Quartz

Sonnenuntergang in Quartz

Das Aufstehen in der Früh war ganz schön schwer, sind aber schon früh vom Campingplatz weggekommen. Wir sind heute über 300 Meilen gefahren und übernachten in einer Stadt Namens Benson wieder mitten in der Wüste. Beim Tanken heute war wieder meine Kreditkarte gesperrt, die glauben wohl das hier keiner so viel Sprit braucht wie wir mit unseren Motorhome. Ich habe gleich eine E-Mail an meine Bank geschickt, damit sie die Karte wieder entsperren können. Wir fahren jetzt den 2. Tag auf der Interstate 10 entlang, diese Autobahn bringt uns bis nach Florida.

Immer Richtung Osten

Immer Richtung Osten

Auf der Strecke heute sind wir durch Phoenix durchgefahren, Phoenix ist die Hauptstadt und die größte Stadt des US-Bundesstaats Arizona, sowie die sechstgrößte Stadt der Vereinigten Staaten. Das hat sich ganz schön gezogen bis wir durch diese Stadt durch waren, denn sie hat eine Fläche von 1.230,5 km², München hat nur eine Fläche von 310,43 km². Am späten Nachmittag sind wir dann hier in Benson eingetroffen.

Sonnenuntergang in Benson

Sonnenuntergang in Benson

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Happy New Year

Wir sind jetzt seit dem 19. Dezember hier in Los Angeles. Wir haben einen Platz auf dem Orangeland RV Park, dies ist ein sehr schöner Campingplatz mitten in Orange. Beim Einchecken haben wir schon unsere Weihnachtsgeschenke von dem Platzbetreiber bekommen. Auf dem Campingplatz sind überall Orangen, Grapefruit und Zitronenbäume und man kann sich so viele Früchte pflücken wie man will. Man kann sich Pflückstangen ausleihen und wer zu faul ist kann sich die Früchte kostenlos bei der Rezeption holen. Die Navel Orange sind von Dezember bis Februar erntereif, die Valencia Orange erst Ende Februar, die Mandarinen sind von Dezember bis Ende März und die Zitronen kann man das ganze Jahr über ernten. Wenn man das Obst aber jederzeit haben kann wird das auch irgendwann langweilig.

frische Orangen

frische Orangen

Den größten Teil unsere Zeit verbringen wir mit unseren Freunden Chery, Terry und den Rest der Smith Familie. Den 24. Dezember (den Deutschen Weihnachten) verbrachten wir bei Greg und seiner Familie. Es hat leckere Tacos mit Hühnchen Fleisch und leckere grüner Sauce zum Essen gegeben, und im Anschluss gab es für die Kinder eine kleine Bescherung von uns, weil bei uns schon am 24. das Christkind kommt. Santa Claus kommt erst in der Nacht vom 24. auf dem 25.

Für dieses Jahr hatten sie hier in den USA ein Radar entwickelt, wo sie Santa Claus auf der ganzen Welt erfassen können, die Kinder können hier anrufen.  So konnten sie vorausberechnen das Santa Claus zwischen 21 Uhr und 1 Uhr in Los Angeles sein wird. Er bringt aber nur Kinder die zu dieser Zeit schon schlafen Geschenke. Für Santa wird eine Schale mit Keksen, für die Rentiere mit Möhren hingestellt und an nächsten Morgen sind die Kekse alle aufgegessen, nur von den Möhren sind noch welche übrig.

Am 25. Dezember morgens hat dann Santa Claus (der nette Nachbar gegenüber) ein Paket vor unsere Wohnmobil Türe gestellt, wir haben uns sehr gefreut.

Am Nachmittag war dann Bescherung bei der Smith Familie zu Hause, und weil wir das ganze Jahr so brav waren hat uns Santa Claus auch hier etwas gebracht.CIMG8247

Am nächsten Abend sind wir mit unseren Nachbaren von Campingplatz Ard und Lenni zum Mexikaner zum Essen gefahren. Wir haben uns schon vorher informiert was die Spezialität von diesem Restaurant ist und haben Borittos ausgewählt. Ich habe einen Chicken Boritto, Gitti hat einen Fleisch Boritto mit Bohnen gewählt, beide in „wet“ Ausführung, also mit Sauce. Es waren beide sehr leckere und wir hatten dann im Anschluss noch viel Spaß mit dem Nachbarn in ihrem Wohnmobil.

Donnerstag bin ich zum Strand nach Huntigton Beach gefahren. Ich habe auch gleich einen Parkplatz gefunden und bin dann ein bisschen den Strand entlang gewandert und habe mir die schönen Häuser  direkt am Strand angeschaut, nicht schlecht wenn man hier wohnen kann.

Strand mit netten Häusern

Strand mit netten Häusern

Zurück im Wohnmobil habe ich mir dann die Immobilien Preise für diese Gegend angeschaut, unter 4,2 Mio. Dollar ist hier nichts zu bekommen. Dies ist dann doch etwas über meinem Budget, so etwas über 4,1 Mio. darüber, wird wohl nichts draus. Aber ich kann mir ja vielleicht später mal so ein Haus kaufen.

Diese Woche war ich noch mit Terry im Kino. Der Kinokomplex hat 14 Säle und ist gleich um die Ecke vom Campingplatz. Wir haben uns Django Unchained angeschaut.

Django Unchained

Django Unchained

Mir hat der Film sehr gut gefallen, ist der Trentino Styl, mit viel Blut und Ballerei. Einer der Schauspieler ist Cristopher Walz, er spielt einen deutschen Kopfgeldjäger, die Frau von Django ist eine schwarze Sklavin mit dem Namen Brunhilde und spricht ebenfalls Deutsch. Das lustige hier bei den Amerikaneren ist, es ist immer die orginal Sprache, das heißt es wird Deutsch in den Film gesprochen und ist dann mit Englischen Untertiteln übersetzt.

Sonntags ist dann Gitti mit den Mädels der Smith Family zum Shoppen gefahren. Die Mädels wollten zu einer bestimmten Mall, wie ca. 100 000 andere Leute auch. Ich habe sie vor den Eingang abgesetzt, es gab keine freien Parkplätze, alles war voll. Nach ein paar Stunden habe ich sie dann wieder abgeholt und dann den Los Angeles Straßenverkehr  voll genießen können. Ich bin dann mit Navi zurück zu Cheris Haus gefahren, an einer 7 spurigen Autobahn meinte dann das Navi ich soll mich links auf der Interstate halten, so wechselte ich auf die dritte Spur von Links, dann bin ich auf alle Fälle richtig. Kurz darauf kamen noch 3 abbiege Spuren zu den 7 hinzu, dann meint das Navi ich soll die Ausfahrt rechts abbiegen. So schnell mal 7 Spuren rechts rüber schwenken war dann nicht, wir sind dann bei der nächst möglichen Ausfahrt raus gefahren.

Am Sylvester Tag war es schön warm, da bin ich gleich einmal ins Fitness Studio hier am Campingplatz gegangen um Platz für neue Kalorien zu schaffen.

Hier am Campingplatz kann man sein Auto oder Wohnmobil waschen, da habe ich den Honda auch gleich noch eine Reinigung verpasst, dass jetzt wenigstens einer sauber ins neue Jahr geht.

Am Abend sind wir mit der kompletten Smith Familie zum Chinesen zum Essen gegangen. Es gab für die männlichen Gäste Happy New Year Hüte, für die Mädels Kronen und für alle Kinder noch Tröten. Zum Essen gab es ein Menü für 11 Personen komplett mit Vorspeisen, Suppe, 5 Hauptgängen und Nachspeise.

Ess das der Tisch durchhängt

Ess das der Tisch durchhängt

Es war sehr gut, hat aber mit den Chinesischen Essen wie wir es in Deutschland haben wenig Ähnlichkeit. Muggus hätte ihre Freude hier gehabt. Um ca. 10 Uhr sind wir wieder zurück zum Motorhome gefahren, Gitti muss ins Bett, denn sie muss morgen früh um 4 Uhr aufstehen.

Sylvester Feuerwerk gibt es hier nicht, nur das große Feuerwerk von Diesneyland. Für private Personen ist Feuerwerk verboten, man kann auch hier nirgends Raketen kaufen, weil es zu gefährlich ist, man könnte sich verletzen oder etwas abbrennen. Ich kann ein vollautomatisches Sturmgewehr mit 30.000 Schuss Munition kaufen, aber Feuerwerk geht gar nicht.

Das Feuerwerk von Diesneyland war dafür so laut, als wenn ein Krieg ausgebrochen wär, das ganze  Wohnmobil hat es durchgerüttelt. Pepsy hat entspannt mit Gitti im Bett alles verschlafen.

Heute Morgen ist dann Gitti zur Rose Parade aufgebrochen. Infos dazu gibt es die nächsten Tage.


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2012 Jahresüberblick (Statistik)

Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2012 an.

Hier ist ein Auszug:

600 Personen haben 2012 den Gipfel des Mount Everest erreicht. Dieser Blog hat 2012 über 4.900 Aufrufe bekommen. Hätte jede Person, die den Gipfel des Mount Everest erreicht hat, diesen Blog aufgerufen, würde es 8 Jahre dauern, um so viele Aufrufe zu erhalten.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.


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Merry Christmas für all unsere Freunde

Weihnachtskarte

wünschen euch Sigi, Pepsy und Gitti

Als kleines Weihnachstgeschenk für euch haben wir hier anbei Verknüpfungen zu den einzelnen Videos die wir bisher machten:

Fountains_bellagioklicke hier um das Video anzuzeigen Belaggio Brunnen 1

klicke hier um das Video anzuzeigen Belaggio Brunnen 2, hier die Lautstärke etwas erhöhen damit man die Musik hört

CIMG7611klicke hier um das Video anzuzeigen Cactus Garden

klicke hier um das Video anzuzeigen vom Haus Überholt

CIMG7444klicke hier um das Video anzuzeigen Fremont Christmas Street

Sams Town Casinoklicke hier um das Video anzuzeigen Sams Town Casino


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Ab ins Death Valley

Bellagio_outsideSamstag den 15.12. sind wir abends ins Bellagio Casino gefahren. Die Woche über war wenig los am Strip, aber jetzt ist Wochenende und wir sind mit ca. 10000 anderen Autos unterwegs zum Strip. Im Belaggio Parkhaus haben wir erst in der vierten Ebene einen freien Parkplatz gefunden. Runter zum Casino haben wir die Treppe genommen, die Warteschlange am Lift war uns zu lange. Das Hotel ist eines der wenigen das hier weihnachtlich geschmückt ist, der Wintergarten ist sehr schön geschmückt und sie müssen eine eigene Plantage für Weihnachststerne haben, soviele haben sie hier verbaut.Christbaum im Bellagio Hotel

Das Hotel Bellagio ist ein Luxushotel am Las Vegas Strip und ist eines der größten Hotels weltweit. Eigentümer ist die MGM Resorts International Gruppe, welche das Resort auf dem Gelände des ehemaligen The Dunes erbaute. Die Anlage des Hotels ist der italienischen Landschaft des Comer Sees nachempfunden. Zur Hotelanlage gehören ein 3,2 Hektar großer See, viele Geschäfte, ein Kasino sowie zwei Hochzeitskapellen. Außerdem gastiert im Bellagio der Cirque du Soleil mit der Wassershow O. Das Hotel besaß bei seiner Eröffnung 1998 rund 3000 Zimmer, 2004 kamen durch den Bau des Spa Towers 924 Zimmer und Suiten hinzu.

Bekannt ist das Hotel vor allem wegen der Fountains of Bellagio, einer computergesteuerten Wassershow.Fountains_bellagio Dazu befindet sich im See vor dem Hotel eine Installation aus über 1200 Düsen und 4000 Lampen. Einige der Düsen schießen Wasser über 140 Meter in die Höhe, andere sind beweglich und können ihren Strahl „tanzen“ lassen. Die Anlage wird vollautomatisch gesteuert. Täglich zwischen 15 und 24 Uhr zeigen die Fountains mehrmals pro Stunde ihre Show, die zu wechselnden Musikstücken choreographiert wird.

Das Bellagio beheimatet zudem den legendären Bobby’s Room, in dem das Big Game stattfindet. Hier spielen die vermögendsten Pokerspieler um die höchsten verfügbaren Einsätze. Um Eintritt zu erhalten, muss man bereit sein, um mindestens 20.000 US$ (Minimaler Buy-In) zu spielen.

Wir haben uns alles in Ruhe angeschaut, als wir dann zum Essen gehen wollten waren dann die Restaurants nicht ganz unsere Preisklasse. Wir sind dann über die Straße zum Flamingo Hotel gegangen und haben dort leckere Hot Dog mit Cheese und Ham Freys gegessen, und hatten dann noch Geld übrig um ein bisschen in die Einarmigen Banditen zu stecken. Ich habe dann noch zwei Shows der Fountains of Bellagio gefimt und versuche diese hochzuladen damit ihr euch das auch einmal anschauen könnt, ist wirklich gut gemacht.

Für Dieter und Alexandra haben wir die Hochzeitsvorbereitungen in Las Vegas bereits ausgespäht.noch nicht verhaftet

Sonntag den 16.12. heute ist unser letzter Tag in Las Vegas und zum Abschluss gehen wir noch in das Sams Town Casino das ist gleich in unserer Nachbarschaft am Campingplatz. Sam’s Town Hotel and Gambling Hall ist eines der ersten Casinos von Las Vegas und öffnete im April 1979. Die Attraktion des Hotels ist der „Mystic Falls“ im großen Glass überdachten Atrium mit echten großen Bäumen, Felsen und einen Wasserfall in der Mitte wo einen Laser Show vorgeführt wird.

Sams Town Casino Atrium

Sams Town Casino Atrium

Das Casino hat auch noch einen Kino Complex  und eine Bowlinghalle mit über 30 Bahnen. Die Lasershow hat uns sehr gut gefallen, sie war mit Weihnachtsmusik und Kunstschnee und die Fontänen des Brunnen ging teilweise über 6 Stockwerke hoch. Im Casino haben wir dann noch einige Zeit gespielt, die haben Einarmige Banditen wo das Spiel einen Cent kostet, man kann also lange spielen bis das Geld weg ist. Ich habe auch zwei Mal gewonnen,

G

G

ich hatte 3-mal die 7, und habe 60 Cent dafür bekommen. Bei so niedrigen Einsätzen ist auch der Gewinn niedrig, aber wir hatten unseren Spaß.

Montag den 17.12. wir machen uns jetzt auf den Weg ins Death Valley, in den letzten Tagen hat es hier in Vegas geregnet und in den Bergen hat es jetzt Schnee, aber die Pässe ins Death Valley sind geräumt. Kurz hinter Las Vegas haben wir an einer Tankstelle noch unser Motorhome randvoll getankt, damit wir für die nächste  Etappe genügend Treibstoff haben.

Der Death-Valley-Nationalpark (Tal des Todes) liegt in der Mojave-Wüste und ist der trockenste Nationalpark in den USA. Er liegt östlich der Sierra Nevada, zum größten Teil auf dem Gebiet Kaliforniens und zu einem kleineren Teil in Nevada. Der tiefste Punkt des Tales liegt 85,95 Meter unter dem Meeresspiegel. Die Region ist ein Hitzepol.

Death Valley

Death Valley

Das Tal erhielt seinen Namen, nachdem 1849 zwei Gruppen von Reisenden mit insgesamt etwa 100 Wagen eine Abkürzung des Old Spanish Trail suchten und dabei in das Tal gerieten. Nachdem sie wochenlang keinen Ausweg aus dem Tal gefunden hatten und bereits gezwungen waren, mehrere ihrer Ochsen zu verspeisen (wobei sie das Holz ihrer Wagen als Brennholz verwendeten), ließen sie ihre restlichen Wagen zurück und verließen das Tal über den Wingate Pass. Dabei drehte sich eine der Frauen aus der Gruppe um und rief dem Tal ein „Goodbye, Death Valley“ hinterher.

Trotz einer weitverbreiteten Legende soll niemand aus der Gruppe bei der Taldurchquerung umgekommen sein, bis auf einen Greis der schon beim Betreten des Tales sterbensmatt gewesen war. Das Tal ist reich an Metallen, beispielsweise Gold und Silber, sowie an Mineralien wie Talkum und Borax. Viele Jahre lang arbeitete hier eine Minengesellschaft, die das Borax für die Seifenproduktion förderte. Das fertige Produkt wurde in großen Wagen, die jeweils mit 18 Mulis und zwei Pferden bespannt waren, aus dem Tal heraustransportiert. Daher stammt der Markenname 20-Mule-Team.

Obwohl das Death Valley nur wenige hundert Kilometer vom Pazifischen Ozean entfernt liegt, ist es eine der trockensten Gegenden der Erde. Dies liegt daran, dass sich die feuchten Winde auf ihrem Weg vom Pazifik an fünf Bergrücken abregnen, bevor sie über das Gebiet des Parks ziehen können. Das Death Valley ist außerdem eine der heißesten Gegenden der USA. Am 10. Juli 1913 wurde bei Furnace Creek Ranch eine Temperatur von 134 °F (56,7 °C) gemessen. Am 12. Juli 2012 wurde im Death Valley mit 107 °F (41,7 °C) die wärmste nächtliche Tiefsttemperatur gemessen; derselbe Wert wurde vorher nur einmal erreicht, nämlich am 27. Juni 2012 am Khasab-Flughafen in Oman. Da wir genug von der Kälte haben ist das ideal für uns, wir hatten nach Sonnenuntergang noch angenehme 19 Grad Celsius. Die Fahrt hinein ins Death Valley ist traumhaft schön, hinter jeder Kurve ändert sich die Landschaft, und das Motorhome muss sich auch nicht plagen, es geht die meiste Zeit bergab. Wir sind an Badwater Basin vorbeigefahren, dies ist der tiefste Punkt (85,5 Meter unter NN) und haben am Zabriskie Point der für seine bizarren Erosionslandschaften bekannt ist eine Pause eingelegt. Ich wollte mit Pepsy den Berg hinaufsteigen, aber es sind hier keine Hunde erlaubt gewesen, Pech für Pepsy. Kurz danach kamen wir and den 4 km² großen Mesquite Sand Dunes im nördlichen Teil des Tales vorbei. Die Dünen wurden schon oft als Wüstenkulisse in Filmen, unter anderem in Star Wars, verwendet. Die größte Düne ist die Star Dune. Diese ist recht stabil, da der Wind den Sand vorzugsweise an genau dieser Stelle ablagert. Der Sand ist hier rund 50 Meter hoch. Am Parkplatz hier haben wir eine Gruppe deutscher Studenten getroffen, die ebenfalls mit dem Motorhome unterwegs sind und hier ihre Mittagspause verbrachten.

Wieder die Deutschen

Wieder die Deutschen

Die Nacht verbrachten wir in Stove Pipe Wells am Campingplatz, eine Ortschaft mit einer Tankstelle,  einem Hotel mit Swimming Pool und einem Campingplatz mit 9 Stellplätzen. Dafür gibt es kein Telefon, Internet, Radio oder Fernsehen, also sehr ruhig in der Nacht. Als Ausgleich dafür hatten wir  einen Traumhaften Ausblick in den Sonnenuntergang.

Dienstag den 18.12. bin ich ausnahmsweise mal sehr früh aufgestanden um den Sonnenaufgang in der Wüste zu sehen, leider war es stark bewölkt und keinen Sonnen zu sehen, nur der Schnee auf den Berggipfel. Die Fahrt hinaus aus Death Valley Richtung Los Angeles war der Wahnsinn. Von 70 Meter unter dem Meeresspiegel auf 1500 Meter hinauf, wieder runter auf 300 Meter und dann wieder  hinauf auf 1200 Meter.

Hier sind wir runtergefahren

Hier sind wir runtergefahren

Das Motorhome hat ganz schön gepustet vor lauter Anstrengung, bin teilweise bis in den 2 Gang runtergekommen, Gitti hat Kopfweh und ihr ist schlecht und Pepsy hat sich unter dem Esstisch versteck und winselt vor sich her. Nach 5 Stunden sind wir endlich nach der Durchquerung eines Sandsturms in Hesperia angekommen, im Death Valley sind und insgesamt keine 10 Autos begegnet, das war schon direkt unheimlich

Go West

Go West

. Als wir am Campingplatz das Motorhome anschließen beginnt auch noch ein Schneesturm und es wird saukalt.

Wieder Schnee in den Bergen

Wieder Schnee in den Bergen

Der Wind bläst so stark das wir den großen Slideout nicht ausfahren, ich habe bedenken das der Wind uns sonst das Rollo über den Slide abreißt. Zum Glück haben wir kurz vorher unseren Gastank auffüllen lassen, jetzt können wir problemlos  die ganze Nacht durchheizen. Und Glücklicherweise sind wir aus dem Death Valley heraus, jetzt sind die Pässe bestimmt gesperrt.

Mittwoch den 19.12. wir fahren jetzt Gemütlich nach Los Angeles, es sind noch ca. 90 Meilen bis zu unseren reservierten Campingplatz. Die Highways sind hier teilweise in sehr schlechten Zustand, die Haben Löcher in der Straße da kann man ein Kind reinlegen. Der Campingplatz liegt mitten in Anaheim, wir haben nicht weit zu unseren Freunden hier und Diesneyland ist auch nicht weit weg. Beim Einchecken am Campingplatz haben wir Weihnachtsgeschenke bekommen und auf den ganzen Campingplatz sind Orangen, Grapefruit und Zitronenbäume. Man kann sich pflücken was man will oder man geht zur Rezeption, dort steht ein Korb mit frisch gepflückten Früchten. Abends fahren wir noch zu Chery und Terry und freuen uns sie wieder zu sehen.


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Las Vegas

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Sigi am Grand Canyon

Samstag den 8.12.

Wir sind jetzt in Williams im US-Bundesstaat Arizona. Williams hat 2842 Einwohner auf 113,4 km²ist also ein sehr kleines Dorf und liegt an der historischen Route 66 und der Interstate 40. Bei Williams fängt auch die Arizona State Route 64 an, die Richtung Grand Canyon Village zur Südseite des Grand Canyons führt. Vom Amtrak-Bahnhof Williams Junction aus fährt der transkontinentale Fernverkehrszug Southwest Chief täglich in Richtung Los Angeles und Flagstaff–Albuquerque–Kansas City–Chicago. Der Campingplatz ist direkt neben den Gleisen und wir hörten wieder viele Züge in der Nacht vorbeirattern.

Ortseinfahrt Williams

Ortseinfahrt Williams

Der Bahnhof Williams im Ortszentrum ist Ausgangspunkt der bei Touristen beliebten ganzjährig verkehrenden Grand Canyon Railway zum Südrand des Grand Canyons. Im Sommer werden auch dampflokbespannte Zusatzzüge eingesetzt.

http://www.thetrain.com/

Sonntag den 9.12.

Heute sind wir  mit dem Auto zum Grand Canyon gefahren. Wie die die meisten Besucher fuhren wir zur South Rim, der Süd Kante des Grand Canyons. Das ist der Grand Canyon wie wir ihn auf Bildern und aus Filmen kennen, 30 km breit und 1.600 m tief Es ist ungefähr eine Stunde Fahrt, aber der Weg hat sich wirklich gelohnt. Der Grand Canyon übertrifft bei weitem die Vorstellungen mit denen man in den Park reist. Es ist schon ein erhebendes Gefühl, wenn man das erste Mal über den Canyon Rand schaut. Man wird ganz klein, bescheiden und still. Er zählt wirklich zu Recht zu den Weltnaturwundern. Wir waren hier schon einmal vor 26 Jahren, aber wir hatten ganz vergessen wie beeindruckend der Grand Canyon ist.

Grand Canyon

Grand Canyon

Entstehung: Vor etwa 17 Millionen Jahren begann die Entstehung des Colorado Plateaus. Langsam wurden die Sedimentschichten um über 2000 m angehoben. Durch das nun steilere Gefälle konnte der Colorado verhältnismäßig schnell und einfach die heute existierenden Gesteinsformen herausbilden. Besonders auffällig ist die durchschnittlich 220 m dicke rote Kalksteinschicht in der Mitte der Canyonwand. Sie entstand vor 325 Mio. Jahren und besteht aus Kalkskeletten von Meeresorganismen. Je nach Lichteinfall ändert sich die Färbung der Gesteinsschichten innerhalb von Minuten.

Es gibt einen kostenlosen Shuttleservice, der zwischen den Aussichtspunkte fährt, wir sind aber zu Fuß zu Grandview Point (2256 m).gelaufen, Pepsy braucht wieder mal etwas Bewegung. Sie wird schon schön amerikanisch faul.

Im Anschluss sind wir noch mit dem Auto den Rand des Grand Canyon entlanggefahren und nach ca. 1 Stunde sind wir dann wieder zurück nach Williams zum Motorhome zurückgefahren.

Montag den 10.12.

Als wir in der Früh alles zusammen gepackt hatten um weiter zu fahren, haben sich die Stützen vom Motorhome nicht mehr einfahren lassen. Hier ist es einfach zu kalt. Nachdem ich mich schon darauf eingestellt habe die Stützen mit der Hand hochzukurbeln, habe ich dich Sensoren abgeklemmt und nachdem wiederholten drücken von allen Knöpfen, sind die Dinger endlich eingefahren, und wir können endlich los.

Eingefroren

Eingefroren

Nach einer bergab und bergauf Fahrt haben wir die Grenze nach Nevada überquert und wieder einmal eine Stunde geschenkt bekommen. Wir sind jetzt in der Pazifik Zeitzone und haben 9 Stunden Zeitunterschied zu Deutschland.

Nach ca. 450 Km sind wir in Las Vergas angekommen. Wir haben erstmals beschlossen für eine Woche hierzu bleiben, und die Wärme zu genießen.

Wir sind auf dem Las Vegas RV Resort Campingplatz, hier ist alles sehr sicher und sauber. Und so viele Autos wie wir hier in der ersten halbe Stunde gesehen haben, haben wir in den letzten 14 Tagen insgesamt nicht gesehen, wir sind wieder im vollen Leben.

Dienstag den 11.12. heute sind wir erst mal eine Runde durch die Stadt gefahren. Wir sind hier bereits zum sechsten Mal aber es ist doch immer beeindruckend. Wir haben geschaut was sich auf den Las Vegas Strip sich so verändert hat und welche neue Attraktionen gebaut werden.

Am Abend sind wir zur Fremont Street gefahren und haben unser Auto im Fremont Hotel parken lassen. Man fährt in die Garagen Einfahrt, steigt aus, bekommt einen Zettel mit Nummer und das Auto wird von freundlichen Mitarbeitern eingeparkt. Das alles ist kostenlos, aber man soll beim Abholen des Autos den Mitarbeitern 2 oder 3 Dollar Trinkgeld geben.

Die Fremont Street ist die nach dem Las Vegas Boulevard (The Strip) bekannteste Straße in Las Vegas, sie liegt in Downtown Las Vegas. Hier befinden sich einige der bekanntesten Casinos der Stadt, wie das Golden Gate Hotel & Casino oder das Golden Nugget Lange Zeit war die Fremont Street das Zentrum der Vergnügungsindustrie in Las Vegas. Erst mit dem Bau der sogenannten „Megaresorts“ seit Beginn der Neunzigerjahre verlagerte sich das touristische Interesse hin zum Las Vegas Strip. Eine der vielen Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung angesichts der Abwanderung von Touristen zum Strip ist die 1995 fertiggestellte Attraktion Fremont Street Experience.

Fremont Street

Fremont Street

Die Fremont Street Experience (FSE) ist eine Attraktion, sie überdacht die fünf westlichsten Blöcke der Fremont Street. Es handelt sich dabei um eine gewölbeförmige Kuppel, die am höchsten Punkt 27 Meter (90 Fuß) hoch und ca. 450 Meter (1500 Fuß) lang ist. Die Unterseite der Kuppel bildet eine LED-Anzeigetafel, erstellt von LG, auf der in der Dunkelheit Shows vorgeführt werden. Vor Beginn jeder dieser Shows werden an den angrenzenden Casinos die Beleuchtungen abgeschaltet. Die „Kuppel“ wird dabei von 16 Säulen, jede mit einem Gewicht von rund 11.800 kg (26.000 Pfund) gestützt. An der Kuppel sind 12,5 Millionen LEDs angebracht. Außerdem gibt es 220 Lautsprecher, die eine Gesamtleistung von 550.000 Watt benötigen.

Wir haben uns zwei Videoshows angesehen und Gitti brauchte noch ein Bild mit Santa Claus und den großen Weihnachtsbaum. Im Anschluss haben wir ein paar Dollar in die Spielautomaten gesteckt, meine 5 Dollar waren gleich verspielt, aber Gitti hat 3 Dollar gewonnen, so war wenigstens der Parkplatz bezahlt.

Mittwoch den 12.12.sind wir zum Hoover Damm gefahren. Der Damm liegt ca. 50 Kilometer südöstlich von Vegas.

Kurz vor dem Hoover Damm ist der Parkplatz um die Mike O’Callaghan – Pat Tillman Memorial Bridge, auch bekannt unter dem Namen Hoover Dam Bypass und Colorado River Bridge zu besichtigen. Die Brücke ist 270 m hoch und 580 m lang. Wir sind mit dem Motorhome schon über diese Brücke gefahren, und aus Sicherheitsgründen muss man mit hohen Windanfälligen Fahrzeugen auf der linken Spur fahren. Als ich zu Fuß oben an der Brücke ankam, blies der Wind bei einzelnen Böen so stark das man keinen Schritt vorwärts kam.

Brücke über dem Hoover Damm

Brücke über dem Hoover Damm

Auf der Brücke sind keine Hunde erlaubt, aber Gitti hat mit Pepsy gerne im Auto gewartet, denn es war es zu kalt und man sieht auch vom Auto aus eine ganze Menge.

Außerdem waren wir erst im März zum letzten Mal hier und verändert hat sich seitdem nichts.

Die Hoover-Talsperre (englisch: Hoover Dam, ursprünglich als Boulder Dam bezeichnet) befindet sich auf der Grenze zwischen den US-Bundesstaaten Nevada und Arizona. Ihr Absperrbauwerk staut den Colorado, der hier die Grenze zwischen Arizona und Nevada bildet, zum Lake Mead auf. Der aufgestaute See weist eine Fläche von 63.900 Hektar eine Länge von rund 170 km und eine maximale Tiefe von etwa 180 Metern auf. Mit seinem Speicherinhalt von rund 35 Milliarden Kubikmetern ist er der größte Stausee der USA.

Hoover Damm

Hoover Damm

Der Hauptzweck der Talsperre ist die kontrollierte Wasserabgabe in Arizona, Nevada und Kalifornien. Vor dem Bau beeinträchtigten regelmäßige Überschwemmungen des Colorado sowie Dürreperioden das Leben der Siedler in den Südweststaaten, insbesondere bei der Landwirtschaft. Ein weiterer Zweck der Talsperre ist die Gewinnung elektrischer Energie. Durch den Verkauf von Strom refinanzierte sich das Projekt und trägt die laufenden Wartungskosten selbst. Der Wasserdurchlauf wird abhängig von der Menge des flussabwärts benötigten Wassers geregelt. Somit hängt auch die Menge des erzeugten Stroms von der Wasserentnahme ab.

Gebaut wurde die Hoover-Staumauer zwischen 1931 und 1935 als Bogengewichtsmauer mit einer Höhe von 221 Metern und einer oberen Dicke von etwa 14 Metern. Die untere Dicke beträgt 201 Meter. Die Staumauer besteht aus rund 2,6 Millionen Kubikmeter Beton und 43.500 Tonnen Stahl. Sie wurde nicht in einem Stück gegossen, sondern aus vielen einzelnen, trapezförmigen, 1,50 Meter hohen Betonblöcken erstellt. In die Blöcke wurden ein Zoll dicke Wasserleitungen eingegossen, durch die gekühltes Wasser zirkulierte. So konnte die beim Abbinden des Betons entstehende Wärme wesentlich schneller abgeleitet werden. Wäre die Mauer als ein Block gegossen worden, sollten sonst alleine zum Aushärten rund 105 Jahre notwendig gewesen sein. Die Kühlanlagen waren in der Lage, jeden Tag 1000 Tonnen Eis zu produzieren. Zur Verbesserung der Festigkeit wurde das damals noch sehr neue Verfahren der Glasfaserarmierung eingesetzt. Das Betonieren dauerte von Juni 1933 bis März 1935. Um die Baustelle trockenzulegen, wurden auf jeder Flussseite jeweils zwei Tunnel durch die Felswände der Schlucht getrieben und der Colorado durch diese hindurchgeleitet. Der Durchmesser der Tunnel betrug 17 Meter, jeder Tunnel hatte eine Länge von 1.200 Meter

Beim Rückweg haben wir noch den Lake Mead angeschaut.

Lake Meat

Lake Mead

Zuhause im Motorhome hatten wir dann Hunger, wir beschlossen uns zwei Pizzas von Little Caesar Pizza zu holen. Die haben Pizzas abholbereit für 5 Dollar.

http://www.littlecaesars.com/OurMenu/Pizza.aspx

Hier waren die Augen größer als der Magen, die 2 Pizzas hätten für 4 Personen locker gereicht.

Lecker, aber zu viel

Lecker, aber zu viel

Donnerstag den 13.12.

Heute  haben wir beschlossen mal gar nichts zu machen. Wir haben einfach den ganzen Tag nur so vertrödelt.

Freitag den 14.12.

Wir wollen heute sehen wie die Steffi Graf wohnt. Die Adresse steht im Internet, aber das ist eine Gated Area, heißt ohne Einladung kommt man hier nicht rein. Ist aber eine schöne Gegend mit vielen großen schönen Häusern, ein armes Viertel.

Wohngebiet in Vegas

Wohngebiet in Vegas

Am Abend sind wir dann noch zu den Caktus Garden gefahren. Das ist ein großer Kakteengarten der weihnachtlich beleuchtet ist. Das kann man nicht beschreiben. Das war so gewaltig, dass man nicht sagen kann ob das jetzt kitschig ist oder nur Wahnsinn. Wahrscheinlich ein bisschen was von allem.

Cactus Garden

Cactus Garden

http://www.ethelm.com/about_us/current_events.aspx

Wir wollten dann noch zum Strip fahren, waren aber dann doch  zu müde. Im Fernsehen sahen wir dann später das es im Excalibur Casino eine Schießerei mit 2 Toten gegeben, gut das wir Zuhause waren.

Excalibur Casino

Excalibur Casino

Jetzt liegt Sigi im Sessel und schaut big bang theory und two and a half man. Das hat ihn in Deutschland nie interessiert, aber jetzt ist er ganz suechtig danach.


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Santa Fe / New Mexico

Dienstag brechen wir nach Santa Fe auf. Wir haben 260 Meilen vor uns, und werden heute den Staat Texas wieder verlassen und New Mexiko erreichen. Landschaftlich ist das ein riesen Unterschied. Texas ist großteils nur Steppe und verbranntes Land. Die  Menschen hier warten  seit langem auf den Regen. New Mexico dagegen  ist sehr bergig. Und die Felsen haben alle verschiedene Farben und Formen. Es ist wirklich genial. Unterwegs sind wir an einer Rinderfarm vorbeigekommen mit wirklich mehreren tausend Rindern, einfach amerikanische Dimensionen. Wir sind jetzt schon geraume Zeit auf der Route 66 unterwegs. Die wird vollkommen überbewertet. Das ist einfach eine lange Autobahn von Chicago bis Los Angeles.

Unser Campingplatz  liegt etwas außerhalb von Santa Fe auf einen Berggipfel und wir sind 2000 Meter über dem Meeresspiegel. Eigentlich sollte hier schon Schnee liegen, die Berge gegenüber sind 3000 Meter hoch,aber welch Glück für uns es hat tagsüber 20 Grad nur nachts ist es sehr kalt, um die 0 Grad. Der Ausblick von hier oben ist allerdings atemberaubend.

Schöner Campingplatz

Schöner Campingplatz

Mittwoch sind wir nach Santa Fe Downtown gefahren. Diese  Stadt unterscheidet sich vollkommen von allen anderen amerikanischen Städten.

Santa Fe

Santa Fe

Aufgrund seiner Geschichte hat Santa Fe mehrere historische Gebäude darunter das älteste öffentliche Gebäude der USA, der Gouverneurspalast von 1610, und die älteste Kirche der USA, die San-Miguel-Kirche aus dem Jahr 1628.

Bereits im 12. Jahrhundert bestand an der Stelle der heutigen Stadt eine Indianersiedlung. Im 16. Jahrhundert kamen die ersten Spanier. 1610 wurde Santa Fe Sitz des Gouverneurs der Provinz Nuevo Méjico des Vizekönigreiches Neuspanien. Santa Fe ist damit die älteste Hauptstadt in den USA. Die berühmten englischen Pilgerväter mit ihrem Schiff Mayflower erst mehr als zehn Jahre später die Ostküste der heutigen USA.

das älterste Gebäude der USA

das älterste Gebäude der USA

Santa Fe ist heute einer der bedeutendsten Orte der amerikanischen Kunstszene. Etwa 200 Galerien befinden sich in der Stadt. Bereits Mitte des 20. Jahrhunderts haben die Stadtväter erkannt, wie wichtig die Bewahrung und Verschönerung des Stadtbildes für ihre Stadt ist. So wurde es zur Pflicht gemacht, dass jeder Neubau im traditionellen Pueblo-Baustil zu errichten ist (Adobe-Bauweise). Erhaltene Gebäude und Anlagen wurden geschützt und restauriert. Das Ergebnis ist ein Stadtbild, das mit keiner anderen Stadt dieser Größe in den USA vergleichbar ist. Die Identifikation der Einwohner mit ihrer Stadt und die große Anziehungskraft auf Künstler und Urlauber beruht maßgeblich auf dieser Stadtplanung.

Und wenn man hier durch die Straßen läuft sieht man Künstler und Kunsthandwerk an jeder Ecke. Es ist einfach eine faszinierende Stadt die uns wirklich sehr gut gefallen hat.

wenn das Geld ausreicht

wenn das Geld ausreicht

Am Donnerstag sind wir weiter gefahren nach Gallup. Gallup liegt ca. 50 Meilen hinter Albuquerque. Der Weg dorthin war wieder von dieser einmaligen Landschaft New Mexicos geprägt.

vorbei an rote Felsen

vorbei an rote Felsen

Die Stadt selbst hat nicht viel zu bieten außer den zweit meist frequentierten Wal Mart weltweit.

An der Kasse hat uns dann so ein junger Mitarbeiter gefragt wo wir herkommen. Auf unsere Antwort aus Deutschland frägt uns der doch glatt ob wir Hitler mögen. Da fällt dir erst mal nichts mehr ein.

Auf den weiten Wegen zwischen den Städten haben wir keinen Radio Empfang. Da unser Motorhome mit einen Sirius Satelitenradio ausgestattet ist, hat Sigi sich entschlossen das Satellitenradio anzumelden.

Normalerweise ist alles dafür in unserem Wohnmobil vorgesehen, aber der Vorbesitzer hat aus welchen Gründen auch immer den Antennenstecker abgezwickt. Daraufhin hat Sigi alles zerlegt, ist zum Baumarkt gefahren, hat nicht alles bekommen und die Antenne war auch nicht die Richtige. Er hat es zwar hinbekommen aber geflucht hat er ganz schön. Nachts mussten wir dann unseren Wasserschlauch abstecken, weil er sonst wieder eingefroren wäre. Wir hatten nachts 7 Grad Minus, aber Tagsüber hatte es gleich wieder um die 20 Grad.

Als wir heute Samstag alles zur Abfahrt fertig gemacht haben, ist eine Stütze von unserem Wohnmobil nicht eingefahren. Sigi hat sich dann unters Wohnmobil gelegt und musste das Ding händisch ein kurbeln. Er hatte nicht das optimale Werkzeug es war noch saukalt und er musste fast eine Stunde kurbeln bis das blöde Ding drin war. Fragt mal nicht wie seine Laune war.

Jetzt sind wir in Williams dem Eingang zum Grand Canyon. Die Stütze geht momentan und ich hoffe das bleibt so. Wir waren auch schon im Baumarkt Werkzeug kaufen, aber ich hoffe sehr, dass wir  es nicht brauchen.

Morgen fahren wir zum Grand Canyon und dann weiter nach Los Angeles hier wird es nämlich langsam Winter und das wollten wir ja nicht mehr.