Familie Herian in den USA

Unsere Auswanderung in die USA


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Las Vegas

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Sigi am Grand Canyon

Samstag den 8.12.

Wir sind jetzt in Williams im US-Bundesstaat Arizona. Williams hat 2842 Einwohner auf 113,4 km²ist also ein sehr kleines Dorf und liegt an der historischen Route 66 und der Interstate 40. Bei Williams fängt auch die Arizona State Route 64 an, die Richtung Grand Canyon Village zur Südseite des Grand Canyons führt. Vom Amtrak-Bahnhof Williams Junction aus fährt der transkontinentale Fernverkehrszug Southwest Chief täglich in Richtung Los Angeles und Flagstaff–Albuquerque–Kansas City–Chicago. Der Campingplatz ist direkt neben den Gleisen und wir hörten wieder viele Züge in der Nacht vorbeirattern.

Ortseinfahrt Williams

Ortseinfahrt Williams

Der Bahnhof Williams im Ortszentrum ist Ausgangspunkt der bei Touristen beliebten ganzjährig verkehrenden Grand Canyon Railway zum Südrand des Grand Canyons. Im Sommer werden auch dampflokbespannte Zusatzzüge eingesetzt.

http://www.thetrain.com/

Sonntag den 9.12.

Heute sind wir  mit dem Auto zum Grand Canyon gefahren. Wie die die meisten Besucher fuhren wir zur South Rim, der Süd Kante des Grand Canyons. Das ist der Grand Canyon wie wir ihn auf Bildern und aus Filmen kennen, 30 km breit und 1.600 m tief Es ist ungefähr eine Stunde Fahrt, aber der Weg hat sich wirklich gelohnt. Der Grand Canyon übertrifft bei weitem die Vorstellungen mit denen man in den Park reist. Es ist schon ein erhebendes Gefühl, wenn man das erste Mal über den Canyon Rand schaut. Man wird ganz klein, bescheiden und still. Er zählt wirklich zu Recht zu den Weltnaturwundern. Wir waren hier schon einmal vor 26 Jahren, aber wir hatten ganz vergessen wie beeindruckend der Grand Canyon ist.

Grand Canyon

Grand Canyon

Entstehung: Vor etwa 17 Millionen Jahren begann die Entstehung des Colorado Plateaus. Langsam wurden die Sedimentschichten um über 2000 m angehoben. Durch das nun steilere Gefälle konnte der Colorado verhältnismäßig schnell und einfach die heute existierenden Gesteinsformen herausbilden. Besonders auffällig ist die durchschnittlich 220 m dicke rote Kalksteinschicht in der Mitte der Canyonwand. Sie entstand vor 325 Mio. Jahren und besteht aus Kalkskeletten von Meeresorganismen. Je nach Lichteinfall ändert sich die Färbung der Gesteinsschichten innerhalb von Minuten.

Es gibt einen kostenlosen Shuttleservice, der zwischen den Aussichtspunkte fährt, wir sind aber zu Fuß zu Grandview Point (2256 m).gelaufen, Pepsy braucht wieder mal etwas Bewegung. Sie wird schon schön amerikanisch faul.

Im Anschluss sind wir noch mit dem Auto den Rand des Grand Canyon entlanggefahren und nach ca. 1 Stunde sind wir dann wieder zurück nach Williams zum Motorhome zurückgefahren.

Montag den 10.12.

Als wir in der Früh alles zusammen gepackt hatten um weiter zu fahren, haben sich die Stützen vom Motorhome nicht mehr einfahren lassen. Hier ist es einfach zu kalt. Nachdem ich mich schon darauf eingestellt habe die Stützen mit der Hand hochzukurbeln, habe ich dich Sensoren abgeklemmt und nachdem wiederholten drücken von allen Knöpfen, sind die Dinger endlich eingefahren, und wir können endlich los.

Eingefroren

Eingefroren

Nach einer bergab und bergauf Fahrt haben wir die Grenze nach Nevada überquert und wieder einmal eine Stunde geschenkt bekommen. Wir sind jetzt in der Pazifik Zeitzone und haben 9 Stunden Zeitunterschied zu Deutschland.

Nach ca. 450 Km sind wir in Las Vergas angekommen. Wir haben erstmals beschlossen für eine Woche hierzu bleiben, und die Wärme zu genießen.

Wir sind auf dem Las Vegas RV Resort Campingplatz, hier ist alles sehr sicher und sauber. Und so viele Autos wie wir hier in der ersten halbe Stunde gesehen haben, haben wir in den letzten 14 Tagen insgesamt nicht gesehen, wir sind wieder im vollen Leben.

Dienstag den 11.12. heute sind wir erst mal eine Runde durch die Stadt gefahren. Wir sind hier bereits zum sechsten Mal aber es ist doch immer beeindruckend. Wir haben geschaut was sich auf den Las Vegas Strip sich so verändert hat und welche neue Attraktionen gebaut werden.

Am Abend sind wir zur Fremont Street gefahren und haben unser Auto im Fremont Hotel parken lassen. Man fährt in die Garagen Einfahrt, steigt aus, bekommt einen Zettel mit Nummer und das Auto wird von freundlichen Mitarbeitern eingeparkt. Das alles ist kostenlos, aber man soll beim Abholen des Autos den Mitarbeitern 2 oder 3 Dollar Trinkgeld geben.

Die Fremont Street ist die nach dem Las Vegas Boulevard (The Strip) bekannteste Straße in Las Vegas, sie liegt in Downtown Las Vegas. Hier befinden sich einige der bekanntesten Casinos der Stadt, wie das Golden Gate Hotel & Casino oder das Golden Nugget Lange Zeit war die Fremont Street das Zentrum der Vergnügungsindustrie in Las Vegas. Erst mit dem Bau der sogenannten „Megaresorts“ seit Beginn der Neunzigerjahre verlagerte sich das touristische Interesse hin zum Las Vegas Strip. Eine der vielen Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung angesichts der Abwanderung von Touristen zum Strip ist die 1995 fertiggestellte Attraktion Fremont Street Experience.

Fremont Street

Fremont Street

Die Fremont Street Experience (FSE) ist eine Attraktion, sie überdacht die fünf westlichsten Blöcke der Fremont Street. Es handelt sich dabei um eine gewölbeförmige Kuppel, die am höchsten Punkt 27 Meter (90 Fuß) hoch und ca. 450 Meter (1500 Fuß) lang ist. Die Unterseite der Kuppel bildet eine LED-Anzeigetafel, erstellt von LG, auf der in der Dunkelheit Shows vorgeführt werden. Vor Beginn jeder dieser Shows werden an den angrenzenden Casinos die Beleuchtungen abgeschaltet. Die „Kuppel“ wird dabei von 16 Säulen, jede mit einem Gewicht von rund 11.800 kg (26.000 Pfund) gestützt. An der Kuppel sind 12,5 Millionen LEDs angebracht. Außerdem gibt es 220 Lautsprecher, die eine Gesamtleistung von 550.000 Watt benötigen.

Wir haben uns zwei Videoshows angesehen und Gitti brauchte noch ein Bild mit Santa Claus und den großen Weihnachtsbaum. Im Anschluss haben wir ein paar Dollar in die Spielautomaten gesteckt, meine 5 Dollar waren gleich verspielt, aber Gitti hat 3 Dollar gewonnen, so war wenigstens der Parkplatz bezahlt.

Mittwoch den 12.12.sind wir zum Hoover Damm gefahren. Der Damm liegt ca. 50 Kilometer südöstlich von Vegas.

Kurz vor dem Hoover Damm ist der Parkplatz um die Mike O’Callaghan – Pat Tillman Memorial Bridge, auch bekannt unter dem Namen Hoover Dam Bypass und Colorado River Bridge zu besichtigen. Die Brücke ist 270 m hoch und 580 m lang. Wir sind mit dem Motorhome schon über diese Brücke gefahren, und aus Sicherheitsgründen muss man mit hohen Windanfälligen Fahrzeugen auf der linken Spur fahren. Als ich zu Fuß oben an der Brücke ankam, blies der Wind bei einzelnen Böen so stark das man keinen Schritt vorwärts kam.

Brücke über dem Hoover Damm

Brücke über dem Hoover Damm

Auf der Brücke sind keine Hunde erlaubt, aber Gitti hat mit Pepsy gerne im Auto gewartet, denn es war es zu kalt und man sieht auch vom Auto aus eine ganze Menge.

Außerdem waren wir erst im März zum letzten Mal hier und verändert hat sich seitdem nichts.

Die Hoover-Talsperre (englisch: Hoover Dam, ursprünglich als Boulder Dam bezeichnet) befindet sich auf der Grenze zwischen den US-Bundesstaaten Nevada und Arizona. Ihr Absperrbauwerk staut den Colorado, der hier die Grenze zwischen Arizona und Nevada bildet, zum Lake Mead auf. Der aufgestaute See weist eine Fläche von 63.900 Hektar eine Länge von rund 170 km und eine maximale Tiefe von etwa 180 Metern auf. Mit seinem Speicherinhalt von rund 35 Milliarden Kubikmetern ist er der größte Stausee der USA.

Hoover Damm

Hoover Damm

Der Hauptzweck der Talsperre ist die kontrollierte Wasserabgabe in Arizona, Nevada und Kalifornien. Vor dem Bau beeinträchtigten regelmäßige Überschwemmungen des Colorado sowie Dürreperioden das Leben der Siedler in den Südweststaaten, insbesondere bei der Landwirtschaft. Ein weiterer Zweck der Talsperre ist die Gewinnung elektrischer Energie. Durch den Verkauf von Strom refinanzierte sich das Projekt und trägt die laufenden Wartungskosten selbst. Der Wasserdurchlauf wird abhängig von der Menge des flussabwärts benötigten Wassers geregelt. Somit hängt auch die Menge des erzeugten Stroms von der Wasserentnahme ab.

Gebaut wurde die Hoover-Staumauer zwischen 1931 und 1935 als Bogengewichtsmauer mit einer Höhe von 221 Metern und einer oberen Dicke von etwa 14 Metern. Die untere Dicke beträgt 201 Meter. Die Staumauer besteht aus rund 2,6 Millionen Kubikmeter Beton und 43.500 Tonnen Stahl. Sie wurde nicht in einem Stück gegossen, sondern aus vielen einzelnen, trapezförmigen, 1,50 Meter hohen Betonblöcken erstellt. In die Blöcke wurden ein Zoll dicke Wasserleitungen eingegossen, durch die gekühltes Wasser zirkulierte. So konnte die beim Abbinden des Betons entstehende Wärme wesentlich schneller abgeleitet werden. Wäre die Mauer als ein Block gegossen worden, sollten sonst alleine zum Aushärten rund 105 Jahre notwendig gewesen sein. Die Kühlanlagen waren in der Lage, jeden Tag 1000 Tonnen Eis zu produzieren. Zur Verbesserung der Festigkeit wurde das damals noch sehr neue Verfahren der Glasfaserarmierung eingesetzt. Das Betonieren dauerte von Juni 1933 bis März 1935. Um die Baustelle trockenzulegen, wurden auf jeder Flussseite jeweils zwei Tunnel durch die Felswände der Schlucht getrieben und der Colorado durch diese hindurchgeleitet. Der Durchmesser der Tunnel betrug 17 Meter, jeder Tunnel hatte eine Länge von 1.200 Meter

Beim Rückweg haben wir noch den Lake Mead angeschaut.

Lake Meat

Lake Mead

Zuhause im Motorhome hatten wir dann Hunger, wir beschlossen uns zwei Pizzas von Little Caesar Pizza zu holen. Die haben Pizzas abholbereit für 5 Dollar.

http://www.littlecaesars.com/OurMenu/Pizza.aspx

Hier waren die Augen größer als der Magen, die 2 Pizzas hätten für 4 Personen locker gereicht.

Lecker, aber zu viel

Lecker, aber zu viel

Donnerstag den 13.12.

Heute  haben wir beschlossen mal gar nichts zu machen. Wir haben einfach den ganzen Tag nur so vertrödelt.

Freitag den 14.12.

Wir wollen heute sehen wie die Steffi Graf wohnt. Die Adresse steht im Internet, aber das ist eine Gated Area, heißt ohne Einladung kommt man hier nicht rein. Ist aber eine schöne Gegend mit vielen großen schönen Häusern, ein armes Viertel.

Wohngebiet in Vegas

Wohngebiet in Vegas

Am Abend sind wir dann noch zu den Caktus Garden gefahren. Das ist ein großer Kakteengarten der weihnachtlich beleuchtet ist. Das kann man nicht beschreiben. Das war so gewaltig, dass man nicht sagen kann ob das jetzt kitschig ist oder nur Wahnsinn. Wahrscheinlich ein bisschen was von allem.

Cactus Garden

Cactus Garden

http://www.ethelm.com/about_us/current_events.aspx

Wir wollten dann noch zum Strip fahren, waren aber dann doch  zu müde. Im Fernsehen sahen wir dann später das es im Excalibur Casino eine Schießerei mit 2 Toten gegeben, gut das wir Zuhause waren.

Excalibur Casino

Excalibur Casino

Jetzt liegt Sigi im Sessel und schaut big bang theory und two and a half man. Das hat ihn in Deutschland nie interessiert, aber jetzt ist er ganz suechtig danach.

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