Familie Herian in den USA

Unsere Auswanderung in die USA


Ein Kommentar

Is this the way to Amarillo

Mittwoch haben wir am KOA Campingplatz in Wellington (30 Minuten hinter Wichta) unser Lager aufgeschlagen.

Wenig los am Campingplatz

Wenig los am Campingplatz

Ist ein ziemlich neuer Campingplatz, sehr ruhig, es haben nur 3 Camper hier übernachtet.  Aber in 500 Meter Entfernung war ein Eisenbahn Rangierbahnhof, die ganze Nacht haben die Wagons gerumpelt und die Loks getrötet. Am Nachmittag haben wir uns noch die Stadt Wellington angeschaut, hier gab es nicht zu sehen.

Donnerstag sind wir gleich in der Früh in die Stadt Wichita, Kansas gefahren. Auf den Weg dahin sind wir an einer Herde Longhorn Bullen vorbeigekommen, richtig große Tiere sind das mit mächtigen Hörner.

Wieso heißen die Longhorn?

Wieso heißen die Longhorn?

Ich habe natürlich aus dem Auto aussteigen müssen um mir das aus der Nähe anzuschauen. Die Bullen sind dann auch gleich zu mir gelaufen, aber zum Glück waren 5 Reihen Stacheldraht und ein Strom Weidezaun zwischen uns.

Wichita ist die größte Stadt im Staat Kansas mit ca. 384000 Einwohnern, die Stadt liegt am Arkansas River. In Wichita haben viele Flugzeugfirmen ihre Werke, unter anderem Airbus, Boeing, Cessna, Mooney und Beechcraft, also viel Industrie hier. Wir haben uns die Altstadt angeschaut (Bricktown) alles alte Ziegelgebäude,  Coleman hat hier seinen Firmensitz mit Museum und Werksverkauf. Dann sind wir zum Keeper of the Plains gefahren, ist eine 13,4 Meter hohe Metallstatue am Arkansas River, sehr schön gemacht mit schönen Anlagen um die Statue rundum.

Keeper of the Plains

Keeper of the Plains

Am Abend bin ich dann zum Rangierbahnhof gefahren um für Edgi einige Zug Bilder zu machen, aber außer Wagon´s soweit das Auge reicht war keine Lok zu sehen. Also bin ich einige Meilen aus der Stadt raus zum nächsten Bahnübergang gefahren und hab auf den nächsten Zug gewartet. Auf der anderen Seite der Gleise haben 2 Jungs mit Gewehr und Pistole rumgeballert. Als der Zug nach einigen Minuten vorbei war, waren die auch verschwunden.

Warten auf den Zug

Warten auf den Zug

Freitag sind wir dann nach Oklahoma City gefahren. Für die Fahrt dahin haben wir einen Mautpflichtigen Highway gewählt, für die 150 Meilen haben wir dann 10,50 Dollar bezahlt (für 4 Achsen, denn wir haben ja noch unser Auto hinten dran hängen), geht ja noch. Die Landschaft änderte sich vom flachen Farmland über Hügel mit Wald bis zur bergigen Prärie. In Oklahoma City (1,250 Mio. Einwohner) angekommen hat sich unser Navi überhaupt nicht mehr ausgekannt, die bauen hier 5 spurige Straßen in jede Richtung und reißen die alten ab, ohne die Navikarten zu ändern. Wir sind dann immer geradeaus auf dem Highway geblieben und  haben unseren Campingplatz gefunden.

Hinter unseren Campingplatz hatten sie ein paar Bisons hinter dicken Zäunen, ganz schön kräftige Tiere.

Bison für Büffelburger

Bison für Büffelburger

Durch Oklahoma City geht die Route 66, ist aber nichts besonderes zum Anschauen. Außerhalb der Stadt sind große Ranchen mit bescheidenen Häusern, hier sind die einzelnen Ställe schon so groß wie woanders die Häuser.

nette Hauseinfahrt

nette Hauseinfahrt

In Downtown haben sie ein paar Wolkenkratzer, der höchste ist der Devon Tower mit 257 Meter hoch. Wir haben im Hilton Hotel den Weihnachtsbaum angeschaut, und die Innenstadt ist schön geschmückt.

Wolkenkratzer

Wolkenkratzer

Abends haben wir Pepsy im Motorhome gelassen und haben uns die Stadt bei Nacht angeschaut. Die haben hier Kanäle ähnlich wie in Venedig und wir haben dann eine Bootsfahrt gemacht, im Anschluss sind wir dann in ein Steakhaus zum Essen gegangen. Hier war alles voll, wir hatten zur Auswahl eine ¾ Stunde warten für einen Tisch, oder an der Bar Essen. Wir haben uns für die Bar entschieden und lecker gespeist.

Känale mit Beleuchtung

Känale mit Beleuchtung

Samstag sind wir wieder früh aufgebrochen um nach Amarillo zu fahren, sind 250 Meilen. Wir sind jetzt vom Staat Oklahoma nach Texas unterwegs. Texas ist nach Alaska der zweitgrößte Bundesstaat von der Fläche und der zweitgrößte nach Kalifornien von der Bevölkerungszahl. Hier ist alles riesengroß, von den Abständen der einzelnen Ortschaften bis zu den Raststätten auf den Highways.

Raststätten WC in Texas

Raststätten WC in Texas

Wir sind jetzt von Meeresspiegelhöhe wieder auf 1100 Meter Höhe gekommen. In Amarillo angekommen bin ich dann gleich zum Tanken gefahren, der Tank war leer. Nach 150 Dollar schaltete die Zapfsäule ab, beim nächsten Versuch weiter zu Tanken war dann meine Kreditkarte gesperrt.

Heute hat dann meine nette Bankberaterin Cindy wieder meine Karte freigeschalten. Sie wurde aus Sicherheitsgründen gesperrt, weil so viel in unterschiedlichen Städten getankt wurde.

Die Stadt Amarillo liegt im Nordwesten von Texas, im Texas Panhandle. Bei dieser Landschaft handelt es sich um ein flaches, relativ baumloses und regenarmes Gebiet. Den letzten Regen hatten sie im September, hier ist alle dürr und sie warten dringend auf Regen. Wir waren noch im Walmart beim Einkaufen, und als wir rauskamen hat es überall nach Rinder gestunken. Amarillo ist ein großer Bauernhof.

Hier das passende Lied https://www.youtube.com/watch?v=qn0iP1pAr_4

In der Nacht hatten wir sehr starken Wind, das Motorhome hat geschaukelt wie ein Boot. Ich habe dann das große Slide Out eingefahren, dann war es etwas ruhiger.

Heute Morgen bin ich noch mit dem Honda durch eine Waschstraße gefahren, beim letzten Campingplatz hatten wir einen Schwarm Vögel in dem Baum über dem Auto, mir war es schon direkt peinlich mit so einem dreckigen Auto an die Waschstraße zu fahren, aber jetzt ist es wieder sauber. Dann habe ich mir eine Rinderauktion hier angeschaut. Das müsste man einmal den deutschen Kühen zeigen wie die hier mit den Tieren umgegangen wird, die würden dann meinen sie wären im Himmel.

Viehauktion

Viehauktion

überall Rinder

überall Rinder

Den Nachmittag haben wir noch schön in der Sonne bei 25 Grad verbracht, in der Zeit hat Gitti Weihnachtskarten schon geschrieben, weil wir nicht wissen wann wir das nächste Postamt finden und sie will wie immer vorbereitet sein.

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